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Ein 20-Jähriger hat gestanden, einen Kumpanen mit dem Messer attackiert zu haben. Das Opfer starb daraufhin im Krankenhaus.

Vier Monate nach der Bluttat: 20-Jähriger gesteht

Traunstein - Knapp vier Monate nach der Tat hat ein 20 Jahre alter Mann gestanden, einen Teilnehmer einer Geburtstagsfeier in Traunstein erstochen zu haben.

Der Verdacht war bereits kurz nach dem Verbrechen vom 23. November 2008 auf den Mann gefallen, doch fehlte ein Geständnis. Jetzt habe der 20-Jährige die Tat in der Untersuchungshaft gestanden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Donnerstag in Rosenheim mit.

Gegen 1 Uhr war bei der Polizei ein Notruf eingegangen: Messerstecherei in einem Lokal in der Bahnhofstraße. Im Treppenhaus fanden die Beamten und Rettungskräfte einen stark blutenden Traunsteiner. Er kam ins Krankenhaus - doch dort erlag er seinen schweren Verletzungen.

Noch in der Tatnacht wurden zwei 19 und 20 Jahre alte Männer festgenommen. Ein dritter Tatverdächtiger, der geflüchtet war, ging der Polizei einen Tag später ins Netz. Alle Beteiligten waren bei einer Geburtstagsfeier in dem Lokal gewesen. Der jetzt Geständige bestritt damals eine Tatbeteiligung - obwohl Blut vom Opfer an seiner Kleidung haftete.

Bei einer erneuten Vernehmung räumte der 20-Jährige aber ein, den Traunsteiner mit einem Messer attackiert zu haben. Vorausgegangen war ein Streit, der den Täter so in Rage brachte, dass er zustach. Er sitzt in Untersuchungshaft.

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