Warnstreiks im bayerischen Einzelhandel

Im Tarifstreit des bayerischen Einzelhandels haben Beschäftigte am Samstag mit ersten Arbeitsniederlegungen begonnen.

Betroffen war das Zentrallager der Textilkette H&M in Großostheim (Landkreis Aschaffenburg), wie ver.di-Streikleiter Peter König mitteilte. 90 Prozent der eingeteilten Belegschaft habe die Arbeit ganztägig niedergelegt.

Unterdessen kritisierte Martin Aigner, Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels, die Gewerkschaft verd.di. Diese habe schon während der Verhandlungen Streikplanungen verfolgt, wodurch eine Einigung nahezu unmöglich gewesen sei.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 300 000 Beschäftigten des Einzelhandels im Freistaat 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 135 Euro, die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt. Die erste Verhandlungsrunde war ergebnislos vertagt worden. Bis zur zweiten Runde am 26. Mai sind laut König weitere Aktionen in ganz Bayern geplant.

dpa

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