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270 Filialen der Handelskette erhielten am Samstag keine Warenlieferungen.

Warnstreiks in Edeka-Lagern

Gaimersheim/Straubing - Mit einem Warnstreik hat die Gewerkschaft ver.di am Samstag ihrer Forderung nach baldigen Tarifgesprächen für den genossenschaftlichen Großhandel Nachdruck verliehen.

Wie die Dienstleistungsgewerkschaft mitteilte, legten am Morgen rund 130 Beschäftigte in den Edeka-Lagern Gaimersheim bei Ingolstadt und Straubing die Arbeit vorübergehend nieder. Dadurch erhielten rund 270 Filialen der Handelskette am Samstag keine Warenlieferungen.

Im Gegensatz zu ihren Kollegen aus dem Groß- und Außenhandel seien die Arbeitgeber im genossenschaftlichen Großhandel noch nicht einmal auf einen Gesprächstermin eingegangen, sagte Streikleiter Reinhardt Semmler am Samstag auf Anfrage. Mit den Aktionen bei einem der größten Arbeitgeber wolle die Gewerkschaft den Druck erhöhen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Sie fordert für die Beschäftigten pauschal 180 Euro monatlich mehr.

Die erste Runde der Tarifgespräche im bayerischen Groß- und Außenhandel war am Mittwoch ergebnislos verlaufen. Der Arbeitgeberverband habe bei dem Treffen am Mittwoch auf die Wirtschaftskrise verwiesen und eine Nullrunde verlangt. Dies hatte ver.di zurückgewiesen. Die Gewerkschaft fordert hier für die rund 240.000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 140 Euro sowie 70 Euro monatlich mehr für Auszubildende.

dpa

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