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Waffenfans informieren sich auf der Messe in Nürnberg über neue Modelle.

Nach dem Amoklauf in Winnenden

Weltgrößte Waffenmesse in Nürnberg eröffnet

Nürnberg - Unter dem Eindruck des Amoklaufs von Winnenden ist am Freitag in Nürnberg die weltweit größte Waffenmesse IWA 2009 eröffnet worden.

"Wir sind entsetzt und erschüttert über die Ereignisse", sagte Petra Wolf von der veranstaltenden NürnbergMesse. "Winnenden wirft einen Schatten auf die IWA." Auch Hersteller und Händler zeigten sich tief betroffen, warnten zugleich aber vor einer übereilten Verschärfung des Waffenrechts. "Das deutsche Waffenrecht gehört zu den schärfsten der Welt", sagte Joachim Streitberger vom "Forum Waffenrecht", einem Zusammenschluss von Jägern, Sportschützen und Sammlern. Die Tat von Winnenden sei nur möglich gewesen, weil die Bestimmungen nicht eingehalten worden seien.

Auf der IWA präsentieren bis zum 16. März knapp 1150 Aussteller aus mehr als 50 Ländern Jagd- und Sportwaffen, Munition, Messer, Outdoor-Bedarf und Zubehör. Die Veranstalter erwarten 31 000 Fachbesucher aus rund 100 Ländern. Der Produktionswert der deutschen Hersteller von Jagd- und Sportwaffen sowie Waffenteilen lag nach Angaben des Herstellerverbandes JSM 2008 stabil bei 275 Millionen Euro. Für 2009 sei aber zu befürchten, dass die Exporte wegen der Finanzkrise rückläufig sein werden.

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