Wiederholungstäter: Rentner schon wieder Geisterfahrer

Straubing - In Niederbayern ist ein 87-jähriger Autofahrer zum zweiten Mal binnen eineinhalb Jahren als Geisterfahrer auf der Autobahn 3 (Passau-Regensburg) unterwegs gewesen.

Der Mann war am Dienstag bei einer Rastanlage mit seinem Kleinwagen in falscher Richtung auf die A3 aufgefahren. Kurz hintereinander meldeten sechs Autofahrer den Falschfahrer bei der Straubinger Polizei. Die alarmierten Streifenbeamten konnten den 87-Jährigen stoppen, ehe es zu einem Unfall kam.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits im Dezember 2006 als Geisterfahrer auf der A3 unterwegs war. Damals hatte er dabei einen Unfall verursacht und war zunächst geflüchtet. Später wurde dem Rentner deswegen der normale Auto-Führerschein abgenommen. In der Folge machte der Mann einen Führerschein der Klasse S, mit dem spezielle Miniautos mit einer Maximalgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern gefahren werden dürfen. Mit solch einem Kleinwagen, mit dem aber eigentlich überhaupt nicht auf Autobahnen gefahren werden darf, war der 87-Jährigen nun wieder in falscher Richtung auf der Fernstraße unterwegs. Die Polizei nahm dem Senior daher auch den neuen Führerschein ab.

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