Die Polizei in Bayern hat auch am Osterwochenende leider jede Menge zu tun.

Zwei Tote und eine Vermisste in bayerischen Flüssen

Piding - Zwei tote Männer haben Helfer im Süden Oberbayerns tot aus Flüssen geborgen. Ein dreijähriges Mädchen, das im österreichischen Oberndorf in die Salzach gestürzt war, wird weiter vermisst.

Am Samstagnachmittag wurde in Piding ein Mann leblos treibend in der Stoißer Ache entdeckt. Der 71-Jährige sei offenbar vorm Fahrrad gestürzt und ertrunken, teilte die Polizei am Sonntag mit. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Nach ersten Erkenntnissen war der Mann nach einem Gaststättenbesuch unterwegs nach Hause.

Bereits am Freitag war die Dreijährige aus dem österreichischen Oberndorf nahe Laufen beim Spielen in die Salzach gestürzt. Die Kleine hatte den Angaben von Polizei und Rettungskräften zufolge mit ihren Geschwistern im Innenhof einer Wohnanlage gespielt und war dann in Richtung Wasser gelaufen. Die Schwestern folgten ihr, fanden aber nur noch die Trinkflasche der Dreijährigen am Ufer. Rund 300 Helfer sowie Taucher suchten bisher vergeblich nach dem Kind. Auch ein Hubschrauber und Hunde waren im Einsatz. Die Hoffnung, das Kind noch lebend zu finden, sei gering. Die Salzach sei reißend und kalt, sagte ein Polizeisprecher.

Bei der weiteren Suche nach der Kleinen entdeckten die Retter am Samstag bei Burghausen den Leichnam eines etwa 60 Jahre alten Mannes. Seine Identität ist unklar. Er habe wahrscheinlich schon mehrere Wochen im Wasser gelegen, sagte der Polizeisprecher.

dpa

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