Heu statt Hanf: Möchtegern-Dealer kassiert Prügel

Abensberg - Der Verkauf von Heu statt Rauschgift hat einem Möchtegern-Dealer im Landkreis Kelheim vor allem eines eingebracht: jede Menge Ärger.

Zunächst wurde der 25-Jährige von den übertölpelten Käufern verprügelt. Wie die Polizei am Donnerstag berichtete, flog der Kuhhandel dann auch noch auf.

Der 25-Jährige hatte nach Polizeiangaben zwei 17- und 19-Jährigen für 500 Euro wirkungsloses getrocknetes Gras statt Marihuana verkauft. Als das Duo den miesen Handel entdeckte, verprügelten sie den Händler. Auf eine Anzeige gegen sie verzichtete der mutmaßliche Dealer aufgrund seiner kriminellen Machenschaften.

Trotzdem flog wenig später der “Drogendeal“ auf, weil ein Rauschgiftermittler Wind von dem Geschäft bekam. Alle Beteiligten erwartet ein Strafverfahren, weil auch das fiktive Geschäft mit Rauschgift strafbar ist.

dpa

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