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Der wohl älteste Franziskanermönch Deutschlands erlag seinen schweren Verletzungen.

Brand in Franziskanerkloster

Mönch (100) nach Klosterbrand gestorben 

Füssen - Nach dem Brand im Franziskanerkloster in Füssen ist ein 100 Jahre alter Mönch seinen schweren Brandverletzungen erlegen. Das sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Von seinen verletzten Mitbrüdern konnten die ersten inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Ob sie bereits ins Kloster zurückkehren konnten, war nicht bekannt. In dem Kloster war am frühen Sonntagmorgen Feuer ausgebrochen. Der vermutlich älteste Franziskanermönch Deutschlands war mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in die Unfallklinik Murnau geflogen worden.

Alle anderen Ordensbrüder erlitten Rauchvergiftungen, fünf von ihnen mussten stationär behandelt werden. In dem 1628 errichteten Kloster in der Füssener Altstadt lebten bisher elf Ordensbrüder. Als das Feuer ausbrach, waren zehn von ihnen im Haus, ein Pater war im Urlaub.

Nach wie vor rätseln die Ermittler über die Brandursache. Ob eine defekte Heizdecke oder eine Kerze den Brand ausgelöst hat, sei weiter unklar.

Der Schaden am Klostergebäude liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei rund 100.000 Euro. Jedoch wurden auch kunsthistorische Gegenstände wie Gemälde und Ikonen beschädigt. Daher dürfte der Gesamtschaden deutlich höher sein.

dpa

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