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Der Afghane, der einen fünf Jahre alten Buben in einer Flüchtlingsunterkunft erstochen hatte, galt als gemeingefährlich.

Er erstach ein Kind

Mörder von Arnschwang galt als gemeingefährlich

Der 41 Jahre alte Afghane, der in einer Flüchtlingsunterkunft in Arnschwang (Landkreis Cham) ein Kind erstochen hat, galt als gemeingefährlich.

München/Arnschwang – Dass der Afghane als gemeingefährlich galt, geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichtes (VG) München aus dem Jahr 2014 hervor, wie ein Sprecher am Donnerstag bestätigte. Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ darüber berichtet. Mit dem Urteil war die Asylklage des Mannes abgewiesen worden. In einem weiteren Urteil aus dem Jahr 2012 hieß es, der Mann verfüge über eine „hohe kriminelle Energie, Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber möglichen Opfern“.

Der Asylsuchende hatte vor Gericht glaubhaft machen können, aus Überzeugung zum Christentum konvertiert zu sein, weswegen ihm in Afghanistan Verfolgung gedroht hätte. Wegen seiner bereits begangenen, schwerwiegenden Straftat habe ihm kein Flüchtlingsschutz zuerkannt werden dürfen, teilte der VG-Sprecher mit.

Nach Angaben der Regierung der Oberpfalz hatte ihm die Ausländerbehörde eine befristete Duldung erteilt. Entsprechend dem Asylbewerberleistungsgesetz sei er verpflichtet gewesen, in einer Gemeinschaftsunterkunft zu wohnen.

Der 41-Jährige hatte am Samstag einen fünfjährigen Buben erstochen und dessen Mutter schwer verletzt. Motiv für die Bluttat war wohl Lärmbelästigung. Die Polizei hatte acht Schüsse auf den Mann abgegeben, er wurde tödlich getroffen.

dpa

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