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Gustl Mollath.

Neue Initiative

Mollath will Machtmissbrauch bekämpfen

Nürnberg - Der als Justizopfer geltende Gustl Mollath will mit einer von ihm selbst gegründeten Initiative Machtmissbrauch stoppen.

Die Initiative „Macht braucht Kontrolle, wirksame Kontrolle“ sei bereits am 10. Oktober bei einem Treffen mit Freunden in Neumarkt in der Oberpfalz aus der Taufe gehoben worden, sagte Mollath der Nachrichtenagentur dpa.

Der Nürnberger war sieben Jahre lang gegen seinen Willen in der Psychiatrie untergebracht. Dort saß Mollath seit 2006, weil er seine Frau misshandelt und Autoreifen zerstochen haben soll. Das Oberlandesgericht Nürnberg hatte im August die Wiederaufnahme des Strafverfahrens gegen Mollath beschlossen und seine Freilassung verfügt. Nicht nur in Bayern gilt der 57-Jährige vielen Unterstützern als Opfer einer voreingenommenen Justiz.

Mollath verwies auf Missstände in Justiz, Politik, Banken und Psychiatrie. „Wir können uns diese Zustände in dem öffentlichen System nicht leisten“, sagte er. „Wir wollen eine Initiative aufbauen, die die Dinge so benennt, wie sie unsäglich sind, und die Beiträge dazu leistet, dass sich das ändert.“

dpa

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