Bombendrohung in Köln: Polizei spricht von „Gefahrenlage“

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Das Horror-Profil „Momo“ bei WhatsApp ist jetzt auch für die Polizei in Bayern ein Thema.

WhatsApp-Nutzer schockiert

„Momo“ bei WhatsApp: Polizei in Bayern warnt vor Horror-Nachricht

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„Momo“-Horror bei WhatsApp: Die Polizei in Bayern äußert sich zu Grusel-Account und Kettenbrief. Klare Warnung: Nehmen Sie keinen Kontakt zu „Momo“ auf!

Das Profilbild des WhatsApp-Accounts „Momo“ ist gruselig - und grotesk. Das Mädchen mit den grausigen Glotzaugen und dem verzerrten Mund schockt derzeit WhatsApp-Nutzer in ganz Deutschland, Spanien und England. Nun wird „Momo“ auch für die Polizei in Bayern ein Thema.

Was steckt hinter dem Ganzen? Das Horror-Profil soll - so schildern es User im Netz - plötzlich in der Kontaktliste bei WhatsApp auftauchen. Besonders perfide: Der „Momo“-Whatsapp-Kontakt soll einen Kettenbrief an Kinder und Jugendlichen schicken. Wie TV-Moderatorin Eva Grünbauer am Montag in der Sendung „17:30 SAT.1 BAYERN“ verriet, hat auch ihre Tochter einen „Momo“-Kettenbrief bei WhatsApp bekommen.  

„Momo“ bei WhatsApp: Dieser Kettenbrief geht um - Auch in Bayern?

So soll der Text der Droh-Mail lauten (die Rechtschreibfehler wurden aufgrund der besseren Identifizierbarkeit des Kettenbriefes belassen; Anm. d. Red.): 

„Hallo ich bin Momo und bin vor 3 Jahren verstorben ich wurde von einem Auto angefahren und wenn du nicht möchtest das ich heute Abend um 00:00 Uhr in deinem Zimmer stehe und dir beim schlafen zuschaue dann sende diese Nachricht an 15 Kontakte weiter. Du glaubst mir nicht?

Angelina 11 hilt die Nachricht für fake und schickte sie an niemanden weiter in der Nacht hört sie Geräusche aus einer Ecke ihres zimmers sie wollte nach gucken doch auf einmal rante etwas auf sie zu am nächsten Morgen wurde sie Tot in ihrem Bett gefunden

Tim 15 schickte die Nachricht nur an 6 Leute weiter am nächsten Morgen wachte er mit einem abgefressenen Bein und einem abgeschnittenen Arm auf

Linda 13 schickte die Nachricht an alle weiter heute hat die ihre wahre liebe gefunden und wohnt mit ihrem freund in einer modernen Villa

Falls du diese Nachricht nicht weiter schickst weisst du was passiert also pass auf und schicke sie weiter“

Erwachsene dürften diesen Text in der Regel ignorieren. Für Kinder und Jugendliche mag dieser Text durchaus erschreckend wirken. In Deutschland meldete sich bereits die Polizei in Lüneburg zu Wort und empfahl Betroffenen: „Redet mit euren Kindern bzw. Eltern. Es wird nichts passieren, wenn der Kettenbrief nicht weiterleitet wird.“

Video: Schüler in Bayern haben Angst for „Momo“

Ruft „Momo“ sogar WhatsApp-Kontakte an? 

Wie zahlreiche Youtube-Videos belegen wollen, soll „Momo“ auch Nachrichten, Bilder und Videos verschicken, wenn man mit dem WhatsApp-Profil in Kontakt tritt. Und: „Momo“ soll sogar schon WhatsApp-Nutzer angerufen haben.

Bislang ist aber noch nicht klar, ob diese Videos echt oder ein Fake sind. Youtube-Experten mutmaßen, dass die erschreckenden Szenen aufgrund der besseren Dramaturgie gestellt sind. 

In Südamerika scheint das „Momo“-Phänomen eine morbide Wende genommen zu haben: In Mexiko warnt die Polizei vor einem „Momo“-Spiel bei WhatsApp in dem Kinder und Jugendliche möglicherweise zum Selbstmord aufgefordert werden.

In Oberbayern ist „Momo“ auf WhatsApp wohl noch kein Thema

Bislang scheint „Momo“ vor allem in Brandenburg und Baden-Württemberg ein Thema zu sein. In Oberbayern offenbar noch nicht - bzw. hat sich noch niemand an die Polizei gewandt, wie die Pressesprecher der Polizeipräsidien Oberbayern Süd und Nord, Stefan Sonntag und Hans-Peter Kammerer auf Nachfrage mitteilen. Auch die Polizei München teilt mit: Noch keine Meldungen in Bezug auf den WhatsApp-Account „Momo“.

Polizei vermutet hinter „Momo“ „makaberen Scherz“ auf WhatsApp

Allerdings: Die Polizeien in Bayern warnen dringend davor, mit „Momo“ in Kontakt zu treten. Der WhatsApp-Kontakt solle am besten blockiert, auf keinen Fall jedoch gespeichert werden. Ob es sich um einen „makaberen Scherz“, so Sonntag, handelt, oder ob es darum gehe, Daten anderer WhatsApp-Nutzer abzugreifen, sei bislang unklar.

Bemerkenswert findet Sonntag allerdings, dass der Grusel-Account „Momo“ vor allem bei Kindern und Jugendlichen umgeht. „Eigentlich ist WhatsApp ja erst ab 16 Jahren erlaubt.“ Das Phänomen zeige wieder einmal, wie leichtfertig viele Eltern mit WhatsApp umgehen und wie leicht die Altersgrenze umgangen werden kann.

Übrigens: Laut Extratipp.com* hat mittlerweile auch die Polizei in Frankfurt den WhatsApp-Horror „Momo“ auf dem Schirm.

Auch grausam: Er hoffte auf einen netten Abend. Aber dann entwickelte sich das geplante Date in Bremen in eine ganz andere Richtung - und der Albtraum an einem See im Park begann.

Per Whatsapp hat die Feuerwehr in Waal (Ostallgäu) nach einem Vermissten gesucht. Ein Junge (7) wurde dabei zum Lebensretter.

sta

Extratipp.com* ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionetzwerkes.

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