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Ein Scherzartikel hat einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Entdeckung in Bach

Passanten machen grausigen Fund - Kritik an Polizei - „sensiblere Bebilderung wäre vorteilhaft“

Spaziergänger haben in einem Bach bei Monheim eine grausige Entdeckung gemacht. Sie riefen die Polizei zu dem grausigen Fund. Doch es gab Kritik.

Monheim - Was da in Schwaben zunächst nach einem wahren Horrorfund ausschaute, entpuppte sich schnell als Scherzartikel. Spaziergänger haben in einem Bach in Monheim (Landkreis Donau-Ries) einen vermeintlich grausigen Fund gemacht und die Polizei verständigt: Ein abgetrennter menschlicher Unterarm liege im Wasser, sagten sie am Sonntag den Beamten.

Monheim: Passanten machen grausigen Fund - Polizei rückt sofort an

Die Polizisten rückten sofort aus und zogen den halben Arm samt Hand aus dem Wasser – und stellten rasch fest, dass kein Kriminalfall vorlag. Auf Twitter berichtete das Polizeipräsidium Schwaben Nord in Augsburg am Montag: „Bei der Bergung durch die Polizei war schnell klar, dass es sich hierbei um einen wirklich täuschend echt aussehenden Scherzartikel aus Gummi handelt.“ Wer den Faschingsartikel in dem Gewässer entsorgt hat, blieb zunächst einmal unklar.

Grausiger Fund in Monheim: Diskussion über Tweet der Polizei

Angesichts des Fotos entbrannte um den Tweet der Polizei eine Diskussion unter den Usern. Eine Userin forderte „eine sensiblere, gekennzeichnete oder auch gar keine Bebilderung wäre vorteilhaft“ und erhielt daraufhin Zustimmung. Die Polizei Schwaben Nord rechtfertigte sich hingegen: „Da es sich hierbei um einen Scherzartikel handelt, der in vergleichbarer Form an Halloween oder Fasching überall zu sehen ist, verstehen wir in diesem Fall die Aufregung nicht.“

Im Oktober des vergangenen Jahres löste ein Mann am Münchner Hauptbahnhof einen Poleileinsatz mit einer Aktion aus, die er offenbar für witzig hielt. Die Beamten nahmen ihn sofort fest.

mm/tz/dg

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