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Kabarettistin Monika Gruber hat zum Cheerleader-Verbot von Alba Berlin ihre ganz persönliche Meinung.

Kabarettistin ganz aufgeregt

Monika Gruber auf 180 - sie motzt über das Cheerleader-Verbot in Berlin

Monika Gruber kann es nicht fassen: Der Basketball-Klub Alba Berlin schafft bei Heimspielen die Cheerleader ab. In einem launigen Video erklärt die Kabarettistin, was sie davon hält.  

München - Der deutsche Basketball-Spitzenklub Alba Berlin verzichtet in Zukunft bei Heimspielen auf seine Cheerleaderinnen -und entfacht damit eine Debatte über Sport und Sexismus beim Cheerleading. Werden Frauen so zum Lustobjekt degradiert - oder ist auch das Anfeuern selbst einfach nur Sport? Das Auftreten junger Frauen als „attraktive Pausenfüller“ sei nicht mehr zeitgemäß, begründete jedenfalls ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi die Entscheidung. 

Monika Gruber wettert gegen „Cheerleaderinnen“-Verbot 

Die bayerische Kabarettistin Monika Gruber hält das Ganze für puren Irrsinn. Sie hat auf Facebook ein Video mit dem Titel „Alba Berlin trennt sich von seinen Cheerleaderinnen. Meine Meinung dazu“ veröffentlicht. 

Der Clip ist nur 45 Sekunden lang, doch Gruber lässt mächtig Dampf ab - wenn auch gespickt mit viel Humor. Mit dem Satz: „Neues aus der Kategorie ‚Ich kann gar nicht so viel saufen, dass ich mich nicht mehr aufregen muss‘ - das Basketball-Team von Alba Berlin trennt sich von seinen Cheerleadern“, legt die Kabarettistin los. Besonders die These, dass „Tanzeinlagen leicht bekleideter Damen nicht mehr zeitgemäß“ seien, scheint ihr gehörig gegen den Strich zu gehen.

Warum, erklärt Monika Gruber dann auch gleich: „Cheerleading ist ein Sport. Dafür trainieren Frauen sehr hart und sie zeigen dann ihre wohl trainierten Körper in leichter Kleidung. Das machen sie freiwillig, sie werden nicht dazu gezwungen.“ Sie selbst schaue sich das gerne an, gibt sie offen zu. Auch, dass sie die Grid-Girls bei der Formel 1 vermisse. „Das ist schade, war auch nicht mehr zeitgemäß. Gibts nicht mehr“, sagt die 48-Jährige.

Monika Gruber über Cheerleader: Was ist überhaupt „zeitgemäß“? 

Besonders an dem Begriff „zeitgemäß“ stört sich Monika Gruber. Und stellt ihrem Publikum eine provokante Frage: „Was ist dann zeitgemäß? Werden wir dann in Zukunft Synchronschwimmerinnen sehen, die im Burkini durchs Wasser pflügen? Großartige Frauen, wie Alice Schwarzer haben nicht jahrzehntelang dafür gekämpft, dass jetzt so ein beschissener Neu-Puritanismus aufkommt.“ 

Allerdings gibt es eine Sache, die Monika Gruber am Ende ihres Rundumschlags als gute Nachricht bezeichnet: Das fränkische Basketball-Team der Brose Baskets Bamberg halte weiter an seinen Cheerleader fest. Das scheint ganz im Sinne Grubers zu sein: „Da kann ich nur sagen, der Irrsinn setzt sich in Bayern etwas schwerer durch.“

Basketball-Klub Alba Berlin schafft bei Heimspielen die Cheerleader ab. Uli Hoeneß hat sich zu der diesbezüglichen Sichtweise beim FC Bayern geäußert.

ml

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