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Begehrte Frau: Monika Gruber bei einem Auftritt im Oberland. 

Obacht beim Ticket-Kauf

Monika Gruber stinksauer: So fies werden meine Fans abgezockt

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Kabarettistin Monika Gruber ist Kult. Karten für ihre Touren sind blitzschnell ausverkauft. Fans tun alles für die begehrte Ware - und werden übel abgezockt. Die „Gruaberin“ ist sauer.

München - Sie ist bissig, sie ist urkomisch und sie ist live der absolute Wahnsinn: Kabarettistin Monika Gruber, ein Kind Oberbayerns, genauer gesagt Wartenbergs im Landkreis Erding. Ja, das ist jetzt viel Werbung. Aber wenn man die Zahlen sprechen lässt, wird recht deutlich belegt, dass die „Gruaberin“ zu den begehrtesten Künstlern hierzulande gehört.

In 40 Minuten sollen ihre Konzerte spätestens ausverkauft sein, heißt es. Die Fans campieren nachts vor den Ticketstellen, es ist ein regelrechter Hype, beinahe wie bei einem Rockstar. Kein Wunder eigentlich, dass die begehrte Ware auch schwarze Schafe anzieht - wortwörtlich. 

Die „Gruaberin“ ist darüber stinksauer, aber schaut sich das auch nicht tatenlos an. Und offenbar war sie erfolgreich bei der Jagd der bösen Buben. „Wir haben einen!“, verriet die Kabarettistin bei der Filmpremiere von „Bayern – Sagenhaft“, wie Bild berichtet. Gemeint ist damit ein Schwarzmarkt-Händler, der bei einer alten Tour in Österreich („Küss die Hand“ mit Viktor Gernot) Tickets gekauft hatte. Und nicht wenige.

Veranstalterin von Monika Gruber warnt vor einer speziellen Ticket-Plattform

Für 6.000 Euro soll er zugeschlagen und die Karten über die Schweizer Internet-Plattform „Viagogo“ völlig überteuert an die Fans gebracht haben. Besonders fies: Das Angebot habe den Anschein, als würde man hier regulär Tickets für Monika Gruber erwerben, sagt deren Veranstalterin Birgitt Glethofer von „Stage“. Sie warnt deshalb sogar vor „Viagogo“. Laut Bild ist die Sache nun an einen Anwalt gegangen. 

Video: Gruber lästert bei Facebook über die Clooneys

Aufgeflogen sei die Sache, weil „Stage“ ein eigenes Reservierungssystem habe, das ominöse und fiktive Buchungen aufdecke. Beim Verdacht, dass ein Betrüger mehrere Karten einkauft, würden diese gesperrt. Das hindert aber die Schwarzmarkt-Händler nicht daran, die Tickets weiter zu verscherbeln, so Glethofer. 

Die Fans sind dann die „Gewatschten“, wie die „Gruaberin“ wohl sagen würde. Sie stehen mit einem ungültigen Ticket vor der Halle. 

kg

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