Mord an Prostituierter: Staatsanwalt fordert lebenslange Haft

Regensburg - Der 43-Jährige Angeklagte im Prozess um den Mord an einem Regensburger Callgirl soll lebenslang hinter Gitter. Die Tat wurde 1990 begangen. Doch auch ein anderer Mann steht unter Verdacht.

Im Prozess um die Ermordung eines Regensburger Callgirls vor knapp 20 Jahren hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag eine lebenslange Haft für einen 43-Jährigen gefordert.

Nach Ansicht des Anklägers war der Mann mit der Prostituierten in Streit geraten, weil er mit ihr Sex haben wollte, aber kein Geld dabei hatte. Daher habe der Beschuldigte die 35-Jährige im Sommer 1990 mit einem Gürtel erwürgt, sagte der Staatsanwalt in dem Prozess vor dem Landgericht Regensburg.

Der Verteidiger sieht den 43-Jährigen nicht als Täter an. Es gebe einige Indizien, dass der Zuhälter der Frau die Prostituierte umgebracht habe, meinte er.

dpa

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