Mord an Wirtin trotz 2000 Gentests noch ungeklärt

Burgau - Vier Jahre nach der Ermordung einer Wirtin in Burgau (Landkreis Günzburg) tappt die Polizei bei der Fahndung nach dem Täter noch immer im Dunkeln.

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Auch der größte Massen-Gentest in Schwaben mit über 2000 Männern aus Burgau und der Umgebung hat bislang zu keinem Ergebnis geführt. “Das ist bedauerlich, wir hoffen immer noch auf ein Ergebnis aus den ausstehenden Gentests oder auf Kommissar Zufall“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Am 23. Januar 2006 war die 71 Jahre alte Wirtin einer beliebten Gaststätte blutüberströmt gefunden worden. Wenig später starb sie an dem hohen Blutverlust, den sie durch mehrere Messerstiche erlitten hatte. Die Kripo Neu-Ulm ging bei den Ermittlungen bisher mehr als 2000 Hinweisen nach. Von dem Täter und der Tatwaffe fehlt jedoch bis heute jede Spur. Für Hinweise zur Ergreifung des Täters sind 10 000 Euro Belohnung ausgesetzt worden.

Das Verbrechen hatte damals den Ort erschüttert. Ein Handwerker hatte die schwer verletzte Frau etwa 30 Minuten nach der Tat gefunden. Er will einen rund 30 Jahre alten, dunkel gekleideten Mann beobachtet haben, der vom Tatort flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung hatte damals trotz Hubschrauberunterstützung zu keinem Erfolg geführt. Auch der an zwei Tagen 2009 durchgeführte Gentest an Männern zwischen 15 und 40 Jahren führte bisher zu keinem Hinweis auf den Mörder.

dpa

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