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Menschen haben bei Bischofswiesen Motorsägengeräusche in Kombination mit offenbar lauten Schmerzschreien gehört und einen Notruf abgesetzt.

Schmerzensschreie und Motorsägenlärm im Wald

Bischofswiesen - Mehrere Menschen haben am Dienstag aus einem Wald bei Bischofswiesen Motorsägenlärm und Schmerzensschreie gehört. Es kam zum Großeinsatz für Polizei und Rettungskräfte.

Ein vermeintlicher Forstunfall im Gebiet des Rauhen Kopfs hat am Dienstagmittag einen großen Sucheinsatz von Bergwacht, BRK-Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Bewohner im Aschauweg hatten vom Tal aus Motorsägengeräusche in Kombination mit offenbar lauten Schmerzschreien gehört und einen Notruf abgesetzt.

Die Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin kurz nach 11.40 Uhr die Bergwacht Berchtesgaden und den BRK-Rettungsdienst mit dem Reichenhaller Notarzt und einem Rettungswagen aus Berchtesgaden. Als die Einsatzkräfte im Aschauweg ankamen, stand bereits ein Einweiser bereit, der die Retter über das weit verzweigte Netz aus Forststraßen in Richtung der vermuteten Einsatzstelle führte. Vor Ort konnten die Helfer aber nur verlassene Gerätschaften und Werkzeuge finden; von den Forstarbeitern fehlte jede Spur.

Motorsäge und Schmerzensschreie: Große Suchaktion

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Gleichzeitig versuchten Polizei und Leitstelle, weitere Informationen zu sammeln, wobei die Beamten vom Revierförster und den Grundstücksbesitzern erfuhren, dass derzeit rumänische Forstarbeiter im Gebiet unterwegs sind. Da die Vermutung nahe lag, dass die Gruppe ihren verletzten Kollegen vielleicht selbst abtransportiert haben könnte, wurden die regionalen Kliniken abtelefoniert, wo aber während der letzten Stunden kein verletzter Forstarbeiter eingeliefert wurde.

Zur Suche aus der Luft forderten die Einsatzkräfte den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nach. Die Besatzung flog den Bergwald im Umkreis ab, konnte aber auch keinen Verletzten orten. Weitere polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass die Rumänen nicht mehr im Wald waren und beim Abstieg offenbar miteinander geulkt hatten, was sich vom Tal aus wie Schmerzschreie angehört haben musste. Neun Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden, der BRK-Rettungsdienst und die Polizei waren rund zwei Stunden lang gefordert.

Quelle: BRK

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