Mühldorf: Mann erklärt Polizei, etwas Gefährliches dabeizuhaben - Kurioses kommt zum Vorschein
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Bundespolizisten kontrollierten einen Betrunkenen - dann kam etwas Ungewöhnliches zum Vorschein. (Symbolbild)

Bei Polizeikontrolle

Mann sagt, dass er etwas Gefährliches bei sich hat - dann sehen Polizisten es auf seinem Rücken

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Ein Reisender fühlte sich von einem Betrunkenen in einem Zug belästigt. Die Bundespolizei kontrollierte ihn in Mühldorf. Dabei gab er an, etwas Gefährliches dabei zu haben.

  • Ein Reisender fühlte sich in einem Zug von einem Betrunkenen belästigt.
  • Die Polizei überprüfte den Mann, dabei gab er an, etwas Gefährliches dabei zu haben.
  • Dann kam etwas Ungewöhnliches zum Vorschein.

Mühldorf am Inn - Die Bundespolizei hat am Dienstag (18. Februar) einen 34-jährigen Mann in Gewahrsam genommen. Er soll in einem Regionalzug Personen angepöbelt und einen Jugendlichen getreten haben. Der Mann war laut Polizei nicht allein unterwegs.

Reisender fühlt sich von Betrunkenem belästigt: Bundespolizei Mühlheim rückt an

Ein Reisender fühlte sich am Dienstagmorgen in der Regionalbahn von Burgkirchen nach Mühldorf durch einen pöbelnden Betrunkenen derart belästigt, dass er die Polizei Mühldorf rief. Diese informierte die zuständige Bundespolizei am Bahnhof Mühldorf.

Zwei Streifen kontrollierten den Betrunkenen kurz darauf am Bahnsteig, wie die Polizei mitteilte. Dort war aufgrund des morgendlichen Pendlerverkehrs viel los. Ein 17-Jähriger wartete bereits auf die Polizisten. Er wollte Strafanzeige erstatten, da er von dem Mann getreten worden wäre und deshalb Schmerzen am Bein hätte.

Mann bejaht Frage, ob er etwas Gefährliches dabeihabe - Kurioses kommt zum Vorschein

Der 34-Jährige behauptete, keinen Ausweis dabei zu haben. Die Beamten nahmen ihn deshalb mit zur Dienststelle. Bevor sie den Mann durchsuchten, fragten sie ihn, ob er etwas Gefährliches bei sich trage. „Der Mann bejahte dies - eine Maus hätte er dabei“, berichtet die Bundespolizei. 

Während der Durchsuchung bemerkten die Beamten plötzlich, dass tatsächlich etwas am Rücken des Mannes krabbelte „und kurz darauf blickte sie eine Ratte durch den Hemdkragen des Mannes an“, heißt es weiter. Ausweispapiere hatte er aber tatsächlich keine dabei, auch ein Ticket für die Zugfahrt ließ sich nicht finden.

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Betrunkener kommt auf Polizeistation und bespuckt Notarzt

Die Beamten wollten die Identität des Mannes mittels seines Fingerabdrucks feststellen, doch dieser wehrte sich stark dagegen. Ein Atemalkoholtest ergab zwischenzeitlich 2,96 Promille. Die Polizisten riefen deshalb einen Notarzt. Als dieser eintraf, hatte der Betrunkene das Glasfenster, die Sprechanlage und den Türspion seiner Zelle unzählige Male bespuckt.

Der Notarzt ordnete an, dass der Mann ins Krankenhaus gebracht werden muss. Während der Fahrt wurde er mehrfach vom 34-Jährigen bespuckt. Der untersuchende Arzt attestierte, dass der Mann seinen Rausch auch im Gewahrsam der Bundespolizei ausschlafen könne. Er wurde deshalb zurück in die Ausnüchterungszelle gebracht, wo er bis zum nächsten Morgen bleiben sollte. „Sein tierischer Begleiter wird artgerecht versorgt“, versichert die Bundespolizei.

Kurios ist ein Einsatz, den die Bundespolizei am Flughafen München hatte. Ein herrenloses Gepäckstück brachte die Beamten auf die Spur einer verschollenen Britin. (Merkur.de*)

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