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Heftiger Hagel und Starkregen: Unwetter treffen Teile Bayern schwer - nun bleibt es nass und ungemütlich

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Nach Unwettern am Montag beruhigt das Wetter im Freistaat sich nun wieder. Es bleibt jedoch nass und ungemütlich.

Update vom 24. Mai, 6.25 Uhr: Das Wetter über dem Freistaat hat sich nun beruhigt. In der Nacht waren noch teils schwere Unwetter niedergegangen. Das Allgäu erwischte es mit Hagel und starkem Regen. Es habe vor allem im Ostallgäu, darunter in Füssen, mehrere Einsätze gegeben, Tiefgaragen oder Keller seien mit Wasser vollgelaufen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Es gebe aber bisher keine Mitteilungen über Verletzte.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor schweren Gewittern bis in die Nacht zum Dienstag vor allem in den Alpen und im südlichen Vorland. Dabei sei Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich, genauso wie fünf Zentimeter große Hagelkörner und orkanartige Böen bis zu 120 Stundenkilometern. In der Nacht soll die größte Gefahr dann langsam vorbei sein.

Nach Unwettern in Bayern: Lage beruhigt sich - Regen bleibt vorerst

Am Dienstag soll es im weiteren Tagesverlauf in Südbayern und in der Oberpfalz aus dichten Wolken häufig regnen. Auch in Franken sind bis zum Mittag gebietsweise noch Regen oder Schauer möglich, danach bleibt es weitgehend niederschlagsfrei und phasenweise zeigt sich die Sonne.

Nur noch vereinzelte Gewitter sind möglich. Die Temperaturen liegen bei maximal 15 Grad im Allgäu und 21 Grad am Untermain. Der Wind weht meist mäßiger, in freien Lagen Frankens auch stark böige aus Westen.

Update vom 23. Mai, 22.38 Uhr: Es kehrt Ruhe ein in der bayerischen Wetter-Küche. Nach einem turbulenten Abend, der teils schwere Unwetter im gesamten Freistaat mit sich brachte, liegen am späten Abend nur noch kleine Gebiete in Niederbayern im Gewitter-Risiko. Doch auch diese ziehen jetzt weiter gen Osten, womit die Nacht in Bayern ruhig wird. Lediglich Schauer machen sich breit, besonders im Süden soll dann ab morgen früh Dauerregen einsetzen.

Weitere Gewitter sind jedoch zunächst nicht zu erwarten.

Update vom 23. Mai, 20.50 Uhr: Jetzt war es also doch soweit, in München hat sich ein starkes Gewitter breit gemacht. Donner, Blitze und Starkregen samt starkem Wind hielten die Versprechen des Deutschen Wetterdienstes, der vor Unwettern gewarnt hatte, ein. Das „Gröbste“ dürfte für die Landeshauptstadt damit zu Ende sein, dennoch gilt auch jetzt noch eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Gewittern. Bis einschließlich 1 Uhr am Dienstag gilt die turbulente Wetterlage.

Die Gewitterzellen, eben noch über München, ziehen jetzt weiter gen Osten und erreichen bald Niederbayern.

Wetter in Bayern: Alarmstufe Rot in München - Unwetter machen sich breit

Update vom 23. Mai, 20.02 Uhr: Alarmstufe Rot in München! Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell eindringlich vor Gewittern in München. Wörtlich heißt es: „Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 km/h sowie heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 30 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel. Die schweren Unwetter, wie der DWD sie bezeichnet, bringen auch Lebensgefahr mit sich.

„Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Update vom 23. Mai, 19.03 Uhr: Für ganz Bayern heißt es heute bis Mitternacht: Es kann ungemütlich werden. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung vor schweren Gewittern herausgegeben, die den gesamten Freistaat betreffen. Die Warnung gilt bis einschließlich 1 Uhr am Dienstag. Es kann zu Starkregen und gar Hagel kommen. Aktuell ziehen die Gewitter über den gesamten Südwesten Bayerns, Stand jetzt zieht die Front im Laufe des Abends dann gen Osten.

In München soll es ab etwa 21 Uhr zu Gewittern kommen. Die turbulente Wetterlage in der Landeshauptstadt soll gegen 23 Uhr wieder zur Ruhe kommen.

Wetter in Bayern: Warnung für den gesamten Freistaat - Starkregen und Hagel möglich

Update vom 23. Mai, 17 Uhr: Die ersten Meldungen von Folgen der Gewitter, die seit frühem Nachmittag über weite Teile Bayerns hinwegziehen, machen die Runde. Im Allgäu ist ein Unwetter mit Hagel und starkem Regen niedergegangen. Es habe vor allem im Ostallgäu, darunter in Füssen, mehrere Einsätze gegeben, Tiefgaragen oder Keller seien mit Wasser vollgelaufen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Update vom 23. Mai, 15 Uhr: Im Westen von Bayern ziehen laut Wetterkarte des DWD schwere Gewitter auf. Über den Nachmittag hinaus bis in den Abend und die Nacht hinein gelten für ganz Bayern Warnungen vor heftigem Starkregen sowie größerem Hagel und orkanartigen Böen. Auch auf München bewegen sich die schweren Gewitter zu.

Die Wetterkarte des DWD zeigt Warnungen für ganz Bayern.
Für ganz Bayern warnt der DWD vor teils schweren Gewittern mit Starkregen, Orkanböen und Hagel. © Arno Burgi/dpa/Screenshot DWD (Archivfoto/Montage)

Für den Süden von Bayern ruft der DWD noch schärfere Warnungen aus, die Rede ist von Warnstufe drei. In Alpennähe komme es zu schweren Gewittern mit Orkanböen bis zu 120 km/h. Niederschlagsmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmetern sind zu erwarten, genauso wie Hagel mit Korngrößen um 4 cm.

Update vom 23. Mai, 13.29 Uhr: An der Grenze zu Bayern herrscht mittlerweile Alarmstufe Rot. So warnt der DWD unter anderem im Kreis Ravensburg vor schwerem Gewitter mit Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel. Für den ganzen Freistaat gilt derweil eine „Vorabwarnung Unwetter vor schwerem Gewitter“ (siehe vorherige Updates). Ab dem frühen Nachmittag ziehen demnach von Westen und Südwesten kräftige Gewitter auf.

Update vom 23. Mai, 7.26 Uhr: Vor allem in Schwaben und im Westen Oberbayerns soll es im Laufe des Vormittags Starkregen geben. Hagel und Sturmböen seien dabei möglich, meldete der Deutsche Wetterdienst am Montag. Ab Nachmittag bis in die Nacht hinein soll es in den Alpen und der Umgebung teilweise schwere Gewitter geben (siehe vorheriges Update). Das sei auch im Westen Bayerns möglich.

Bayern-Wetter: „Vorabwarnung Unwetter vor schwerem Gewitter“

Update vom 23. Mai, 6.32 Uhr: Für ganz Bayern liegt eine „Vorabwarnung Unwetter vor schwerem Gewitter“ vor. Diese gilt ab Montag (14 Uhr) bis Dienstag (0 Uhr). Dazu heißt es beim DWD: „Ab den frühen Nachmittagsstunden des Montags ziehen von Westen und Südwesten kräftige Gewitter auf. Dabei ist mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 40 l/qm in kurzer Zeit zu rechnen. Weitere Begleiterscheinungen sind größerer Hagel um 4 cm sowie orkanartige Böen um 115 km/h. Im Verlauf der Nacht zum Dienstag ziehen die Gewitter allmählich ostwärts ab.“

Unwetter ziehen auf Bayern zu: Hagel mit bis zu „vier Zentimeter“ nicht ausgeschlossen - „Tornadogefahr“

Erstmeldung vom 22. Mai: München – Starkregen, Hagel und Orkanböen: Gewitter tobten am Freitag über Bayern. Vor allem in Franken hinterließen sie eine Schneise der Verwüstung. In Enderndorf wurden beim Einsturz einer Hütte 14 Menschen verletzt. Nachdem sich das Wetter am Samstag entspannte und sich vielerorts die Sonne zeigte, sollen in der Nacht zum Montag erneut Gewitter nach Bayern ziehen. In einigen Regionen muss am Nachmittag dann auch wieder mit Unwettern gerechnet werden.

Wetter in Bayern: In diese Regionen soll es am Montag gewittern

„Ein neues Gewitter-Tief zieht auf Deutschland zu“, sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net in seiner neuesten Vorhersage. Erneut zieht es von Frankreich nach Deutschland. Die Gewitter hätten zum Teil Unwetterpotential durch „heftigen Regen, Sturmböen und Hagel“. Dabei seien die Temperaturwerte „schwülwarm“ bei 20 bis 28 Grad. Bayern trifft es laut Wetterkarte offenbar erst am Nachmittag so richtig.

Erneut ziehen Gewitter auf Bayern zu. Einige Regionen trifft es am Montag besonders.
Erneut ziehen Gewitter auf Bayern zu. Einige Regionen trifft es am Montag besonders. (Symbolbild) © Tobias Hartl/dpa

Besonders hoch ist das Unwetterpotential demnach in Unter- und Mittelfranken, im Alpenvorland und in Schwaben. Wetter.de warnt hier sogar vor Hagelschäden. Zum Abend lassen die Gewitter nach, ziehen dann allerdings auch nach Oberfranken, Oberbayern und Niederbayern weiter. Auch München bleibt demnach nicht gänzlich verschont. Mit „kräftigen Regengüsse“ müsse man laut Jung auch dort rechnen.

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DWD schließt „Hagel bis vier Zentimeter“ nicht aus

In der Vorhersage für Montag vom Deutschen Wetterdienst (DWD) heißt es: „Am Montag ab dem Nachmittag von Württemberg und aus den Alpen heraus gebietsweise Gewitter. Dabei örtlich Unwetter durch heftigen Starkregen bis 40 l/qm, orkanartige Böen bis 110 km/h und Hagel bis vier Zentimeter.“

Wetter.de-Meteorologe Paul Heger schließt in seiner Prognose sogar erneute Tornados nicht aus: „Einzelne heftige Gewitter oder Superzellen werden sich bilden können, womit auch die Tornadogefahr wieder anspringt.“ Auch für Franken hatte der DWD am Freitag vor Tornados gewarnt. Innerhalb der Gewitterzellen könnten binnen kürzester Zeit Starkregenfälle bis zu 60 Liter in einer Stunde fallen, so der Experte. Am Dienstag ist es in Bayern wieder weitgehend sonnig. (tkip)

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