Mutter von Findelkind Clemens gefunden

Immenstadt - Die Mutter eines vor knapp einem Monat in Immenstadt ausgesetzten Säuglings ist gefunden. Nach Angaben der Polizei führte ein Hinweis aus der Bevölkerung zu einer 21-jährigen Frau.

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Schon wieder! Baby ausgesetzt

Findelkind: DNA-Spur der Mutter gefunden

Sie habe gestanden, das Kind am 8. August zu Hause entbunden und später in der Nähe des Krankenhauses Immenstadt abgelegt zu haben. Es sei davon auszugehen, dass die junge Mutter mit der Situation überfordert gewesen sei, hieß es. Der Vater des Kindes soll von der Aussetzung nichts gewusst haben, da er bereits vor geraumer Zeit das Allgäu verlassen habe. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen Familie und Freunde der Frau nicht von der Geburt gewusst haben.

Zur Überprüfung der Angaben soll nun ein DNA-Abgleich vorgenommen werden. An der Decke, in die der Säugling gehüllt war, waren DNA Spuren gefunden worden, die vermutlich von der Mutter stammten. Der etwa zwei Tage alte Säugling war am 9. August in die Decke gehüllt in einem Gebüsch in der Nähe des Krankenhauses Immenstadt ausgesetzt worden.

Zwei Buben hatten das Kind beim Prospektaustragen gefunden und sofort die Notaufnahme verständigt, die sich um den Kleinen kümmerte. Inzwischen wurde das Baby vom Jugendamt Kempten in die Obhut einer Pflegefamilie gegeben, die ihm den Namen Clemens gab.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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