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Eisbrockeneinschlag in Lauingen: Gerhard Mayer und seine Frau Rita Peter-Mayer sind glücklich - denn „viele Schutzengel“ haben sie vergangenen Samstag beschützt. 

Mitten in der Nacht 

Mysteriöser Eisbrocken kracht auf ihr Hausdach - jetzt können sie darüber lachen

Scheinbar völlig aus dem Nichts krachte ein Eisbrocken auf ein Hausdach und richtet einen riesigen Schaden an. Die Polizei rätselt, woher der Brocken kam. 

Lauingen - Schrecksekunde mitten in der Nacht: Ein Eisbrocken ist wie aus dem Nichts auf das Dach eines Einfamilienhauses im schwäbischen Lauingen gekracht. Er zerbrach in mehrere Teile und richtete am Dach einen Schaden von rund 3000 Euro an, wie die Polizei am Montag mitteilte. Verletzt wurde niemand. Gerhard Mayer, der mit seiner Frau in dem Haus wohnt, sagte der „Augsburger Allgemeinen“ über den Vorfall vom Samstag: „Ich dachte, da ist eine Bombe explodiert.“

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, befand sich das Ehepaar zum Zeitpunkt des Einschlags im hauseigenen Wintergarten. „Wir hatten ganz viel Glück und viele Schutzengel“, sagt Rita Peter-Mayer. Denn wäre der Eisbrocken auf dem Glasdach des Wintergartens gelandet, hätte weitaus Schlimmeres als nur ein Sachschaden passieren können. 

Wo der Eisbrocken herkam, war zunächst unklar. Wegen des Schadens unter anderem an Dachziegeln des Hauses im Landkreis Dillingen an der Donau sei er wohl aus großer Höhe herabgefallen, vermutlich von einem Flugzeug, teilte die Polizei mit. Sie geht davon aus, dass der Brocken in etwa die Größe eines Handballs hatte.

Dies ist nicht der erste Vorfall, bei dem ein mysteriöser Eisbrocken aus dem Nichts vom Himmel fällt. Mehr über ähnliche Vorfälle können Sie hier nachlesen:

Eisbrocken schlägt in Feld ein

Eisgeschoss trifft Altenstadter Pfarrhaus

dpa

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