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Auch ein über 3000 Jahre alter keltischer Einbaum ist im Kloster Ettal ausgestellt.

Bild des Freistaats wird erklärt

„Mythos Bayern“: Landesausstellung im Kloster Ettal

Mit 250 Objekten vom jahrtausendealten Einbaum bis zur königlichen Badewanne setzt die bayerische Landesaustellung 2018 den „Mythos Bayern“ in Szene.

Die Schau im Kloster Ettal soll den Besuchern nahebringen, wie das Bild Bayerns und seiner Bewohner mit all ihren Eigenarten entstanden sei, sagte Projektleiterin Margot Hamm am Mittwoch in München. Auf rund 1500 Quadratmetern werden vom 3. Mai bis 4. November 2018 die Exponate ausgestellt; im Außenbereich wird der Klostergarten neu belebt.

100 Jahre nach der Gründung des Freistaats Bayern befasst sich die Landesausstellung unter anderem mit der Landschaft des Alpenvorlandes, die zum Motiv für Maler und Dichter wurde - und auch zum Sehnsuchtsort von Ludwig II. Ein Pavillon ist dem Märchenkönig gewidmet. Zu sehen sind etwa eine Badewanne seines Vaters König Max II., ein rund 3000 Jahre alter Einbaum sowie ein Gewehr des legendären Wilderers und Volkshelden Matthias Klostermayr, der als bayerischer Hiasl in die Geschichte einging.

„In dieser Landesausstellung machen wir das gesamte Feld auf vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute und zeigen, wie die einzelnen Elemente des Mythos Bayern entstanden sind“, sagte Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte. Die politische Geschichte wiederum sei vor allem Thema im neuen Museum für bayerische Geschichte in Regensburg, das allerdings nach einem Brand erst im Frühjahr 2019 eröffnet werden soll.

dpa

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