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Nach Bob-Unfall: Spendenkonto für verletzte Russin

Berchtesgaden/Königssee - Für die nach einem Trainings-Unfall vor gut zwei Wochen in Königssee schwer verletzte russische Bob-Anschieberin Irina Skworzowa hat der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) gemeinsam mit dem Bob-Weltverband (FIBT) ein Spendenkonto eingerichtet.

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"Damit die sportbegeisterte junge Athletin und ihre Familie so gut wie möglich die Folgebehandlungen und die notwendigen Voraussetzungen für ihr späteres Leben schaffen können, ist jetzt unser aller Hilfe und Unterstützung notwendig", teilte BSD-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Schwab am Mittwoch mit.

Bob-Unfall in Königssee: Vier Verletzte

Laut russischen Medienberichten ist eine Amputation von Skworzowas schwer verletztem Bein mittlerweile unumgänglich. Erst am vergangenen Dienstag war sie bereits zum neunten Mal operiert worden. Das Ziel dieses fast zehnstündigen Eingriffs sei es noch gewesen, das Bein zu retten. Nach dem Eingriff wurde die 21-Jährige wieder in ein künstliches Koma versetzt. Ihr Zustand gilt weiter als kritisch.

Mittlerweile steht laut BSD fest, dass der Unfall auf menschliches Versagen zurückzuführen sei. Noch laufe das polizeiliche Ermittlungsverfahren zur Feststellung der genauen Unfallursache.

Weitere Infos zum Spendenkonto gibt es auf der Homepage des Bob- und Schlittenverbands

Am 23. November war ein Zweierbob mit Bremserin Skworzowa während eines Trainings zum Europacup vom Jugendstart aus ohne Freigabe in den Eiskanal gestartet, während zur selben Zeit am oberen Start der russische Zweierbob der Männer bei Grün losfuhr. Bei dem späteren Zusammenstoß wurde die hinten sitzende Skworzowa verletzt. Sie erlitt einen offenen Oberschenkelbruch sowie mehrere Frakturen im Nieren-und Bauch-Bereich. Die drei anderen Sportler wurden weniger schwer verletzt. Ihnen geht es inzwischen besser.

dpa

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