S-Bahn: Polizei ermittelt - Verspätungen auf Stammstrecke im Berufsverkehr

S-Bahn: Polizei ermittelt - Verspätungen auf Stammstrecke im Berufsverkehr
+
In einer Wohnung in Oberfranken sind drei Leichen gefunden worden, darunter waren zwei Kinder. 

Polizei hält sich weiterhin bedeckt

Nach Fund dreier Leichen spricht Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) 

Kirchehrenbach - Zwei Streifenbeamte finden eine Frau und zwei Kinder tot in einem verrauchten Einfamilienhaus. Zu dem Fall bleiben bisher viele Fragen offen. Die Bürgermeisterin Gebhardt (SPD) zeigte sich erschüttert. 

Auch einen Tag nach dem Fund von drei Leichen in Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim) hält sich die Polizei weiter bedeckt. Zur Identität der Frau und der beiden Kinder und zu den Hintergründen des Falls machten die Ermittler am Mittwoch, 8. Februar, zunächst keine Angaben. Die beiden Polizisten, die die Leichen in dem Einfamilienhaus voller Rauch gefunden hatten, sind inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.

Die Streifenbeamten waren am Dienstag zu dem Haus gerufen worden und kamen wegen Verdachts auf eine Rauchvergiftung in eine Klinik. „Mit dem Verdacht ist nicht zu spaßen“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Für die beiden Kollegen werde es nun Betreuungsangebote geben - wegen der psychischen Belastung.

Todesumstände noch unklar

Am Dienstagnachmittag waren Spurensicherung, Brandfahnder, die Kripo und auch ein Staatsanwalt am Tatort. Viele Fragen sind weiter offen. Auch die Todesumstände sind noch unklar.

Verschiedene Medien berichteten, dass es sich bei der toten Frau um die Mutter der beiden Kinder handele. Der „Fränkische Tag“ meldete, die Kinder seien drei und fünf Jahre alt gewesen. Die Polizei Oberfranken bestätigte diese Informationen am Mittwochvormittag jedoch nicht - und äußerte sich auch nicht zur Frage, ob die Frau ihre Kinder und sich selbst getötet habe.

Auch ob der Brand in dem Haus mit dem Tod der drei Menschen zu tun hat, müsse erst noch geklärt werden, hieß von der Polizei. Zumindest brannte es nicht so stark, dass von außen an Mauern oder Fenstern des Einfamilienhauses etwas zu sehen gewesen wäre. Die Gemeinde Kirchehrenbach hat rund 2300 Einwohner und liegt am Rande der Fränkischen Schweiz im Landkreis Forchheim.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde zeigte sich erschüttert. „Es ist eine ganz furchtbare Sache“, sagte Anja Gebhardt (SPD) am Mittwoch. „Nichts macht das mehr gut, auch kein Ergebnis.“ Jeder sei fassungslos und schockiert. Ein Trauergottesdienst sei vorerst nicht geplant. Die Familie, die in dem Haus gewohnt habe, sei zugezogen gewesen und habe in der Gemeinde keine Angehörigen. 

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Prozess um Promi-Arzt Gsell: Fall bald endgültig zu den Akten gelegt?
Nürnberg - Der Antrag von Gsells Witwe Tatjana, das Verfahren erneut aufzurollen, wurde abgelehnt. Der Fall könnte innerhalb einer Woche endgültig zu den Akten gelegt …
Prozess um Promi-Arzt Gsell: Fall bald endgültig zu den Akten gelegt?
Das sind die beliebtesten Studiengänge in Bayern
Im Wintersemester 2017/2018 sind weitaus mehr Studenten in bayerischen Hochschulen eingeschrieben als im letzten Jahr. Ein Fach scheint dabei ganz besonders beliebt zu …
Das sind die beliebtesten Studiengänge in Bayern
100 Folgen Hubert und Staller: Das sind die besten Sprüche
Hubsi, Hansi, der Girwidz, die Sonja, der Riedl - echte Fans wissen sofort: Das sind die Kult-Figuren aus der ARD-Serie Hubert und Staller. Zur 100. Folge haben wir ihre …
100 Folgen Hubert und Staller: Das sind die besten Sprüche
Frühling im November, doch ein Experte rät von Bergtouren ab
Erst Schneeregen und Frost, jetzt Sonnenschein wie im Frühling: In dieser Woche wird es in weiten Teilen Bayerns noch einmal richtig warm. Von Ausflügen in die Berge rät …
Frühling im November, doch ein Experte rät von Bergtouren ab

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion