Signalstörung: Verzögerungen und Zugausfälle auf der Stammstrecke

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Der zerstörte Sitzungssaal, aufgenommen am Morgen nach dem Großbrand im Dillinger Rathaus. 

Nach Großbrand 

Dillinger Rathaus: „Wir haben einen immensen Sachschaden“

Glück im Unglück für die schwäbische Stadt Dillingen: Das verheerende Feuer im historischen Rathaus am Mittwochabend hat die Verwaltung nur vorübergehend lahmgelegt.

Dillingen – Bereits heute sollen das Bürgerbüro und andere Abteilungen weitgehend wieder im Normalbetrieb arbeiten, kündigte Oberbürgermeister Frank Kunz (CSU) an. Der Rathauschef sagte, dies sei nur dank der professionellen Arbeit der Feuerwehren möglich. Denn die Einsatzkräfte verhinderten, dass die Flammen auf das Nebengebäude mit den Büros der Stadtverwaltung übergriffen.

Die Ursache des Brandes in dem etwa 500 Jahre alten Bauwerk war gestern weiter unklar. Zunächst untersuchte ein Statiker, ob die Ermittler der Kriminalpolizei gefahrlos das Haus betreten können. Wohl erst heute werden die Experten des Landeskriminalamtes und der Kripo den Brandort untersuchen können. Eventuell wurde der Brand durch Arbeiten einer Zimmerei an dem Dach entfacht. Nach Einschätzung von Beobachtern geht der Schaden in die Millionen.

Dem OB war wichtig, dass niemand verletzt wurde und die meisten Büros, die Akten und die EDV von den rund 160 Einsatzkräften gerettet werden konnten. „Die Katastrophe könnte noch viel, viel größer sein, wenn der Verwaltungstrakt betroffen gewesen wäre“, sagte der OB. Die Brandschützer gingen auch kreativ vor. Das vorgefundene Büromaterial wurde kurzerhand umfunktioniert, um Löschwasser von intakten Räumen fernzuhalten: „Wir haben aus Druckerpapier Umleitbauwerke gebildet“, so der Feuerwehrchef.

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