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Umstritten: die Jodl-Grabstätte auf der Fraueninsel.

Es erinnert an einen Kriegsverbrecher

Nach langem Streit: Jodl-Grabmal wird entfernt

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Chiemsee – Das sogenannte Jodl-Grabmal auf der Fraueninsel wird nach Jahren des Streits endlich entfernt. Dies beschloss der Gemeinderat von Chiemsee am Dienstagabend.

Chiemsee– Bürgermeister Georg Huber bestätigte das. Alfred Jodl, ehemaliger Chef des Wehrmachtführungsstabes im Oberkommando der Wehrmacht, war 1946 als Kriegsverbrecher verurteilt und hingerichtet worden, seine Asche wurde in die Isar gestreut. Auf der Fraueninsel gibt es jedoch ein Grabmal mit seinem Namen – dort sind auch seine ehemaligen Ehefrauen bestattet.

Der Münchner Künstler Wolfram Kastner hatte das Grabmal jahrelang mit umstrittenen Aktionen bekämpft unter anderem, indem er es mit roter Farbe bestrich oder aber das „J“ aus dem Namen entfernte, so dass nur noch „Odl“ dastand. Deswegen war er sogar in einem von einem Nachfahren angestrengten Prozess verurteitl worden. Wie Huber sagte, werde das Grabmal „zeitnah entfernt“, und zwar ersatzlos. Ein Antrag auf bloße Umgestaltung der Stätte wurde abgelehnt. 

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