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Weitere Opfer

Nach Laserstrahl-Attacke nahezu erblindet - Bub in Verdacht

Nürnberg - Nach einer folgenschweren Laserattacke in Nürnberg vom vergangenen Herbst hat die Polizei nun einen Bub und dessen Mutter im Visier.

Monatelange intensive Ermittlungen hätten ergeben, dass ein strafunmündiger Junge den Strahl eines Laserpointers auf einen Jugendlichen gerichtet habe, der gerade auf einer Rolltreppe einen U-Bahnhof verließ. Der junge Mann sei inzwischen auf einem Auge nahezu erblindet, berichtete die Polizei am Montag.

Auf die Spur des Buben hätten die ermittelnden Kripobeamte andere Passanten geführt, die am selben Ort wie der Jugendliche mit einem Laserstrahl attackiert worden waren. Bei einer Tatortbegehung stieß die Polizei auf eine benachbarte Wohnung, von der aus offenbar ein Laserstrahl auf Passanten gerichtet wurde. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stießen die Beamten auf einen Laserpointer. Da der Bub noch nicht 14 Jahre alt und damit strafmündig ist, drohen nun der Mutter des Kindes strafrechtliche Konsequenzen.

Attacken mit Laserpointer machen Piloten, Fußballspieler oder Lokführer seit langem zu schaffen. Vor einem Angriff mit dem grell-grünen Lichtstrahl gibt es wenig Schutz. Warum die Laser-Strahlen gefährlich sind, lesen Sie bei Merkur.de.

dpa

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