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Die Triathletin Julia Viellehner aus Oberbayern erlag ihren schweren Verletzungen.

Schlimme Nachricht aus Italien

Triathletin Julia Viellehner ist gestorben

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Nach Tagen der Ungewissheit über den Gesundheitszustand der Triathletin Julia Viellehner, die vor einer Woche von einem Lkw erfasst wurde, kam nun die Schreckensnachricht aus Italien.

Sie hatte viel geweint, nachdem Anfang 2015 klar war, dass ihr am Mount Cook verschollener Vater Johann (58) und ihr Bruder Raphael (27) nicht mehr zurückkommen würden. Doch Ausdauersportlerin Julia Viellehner (31) aus Waldkraiburg überwand diese Phase der Trauer und wurde Profi-Triathletin. Doch vor einer Woche, beim Training in der Emilia-Romagna, wurde sie von einem Laster beim Radtraining angefahren. Julia Viellehner erlitt schwerste Verletzungen (tz berichtete). Gestern Nachmittag überbrachte ihr Lebensgefährte und Trainer Tom Stecher, der den Unfall mitangesehen hatte, die traurige Nachricht: Julia Viellehner ist im Krankenhaus gestorben.

Auf Facebook schrieb Stecher: „Die letzten Tage waren lang und hart. Julia hat bis zum Schluss gekämpft! Nun hat sie das Ziel erreicht und wartet dort. Die Ärzte haben nichts unversucht gelassen.“ Kurz nach dem Unfall hätten Rettungssanitäter Viellehners physischen Schmerz gelindert, „so dass sie auf ihrem weiteren Weg nicht unnötig leiden musste!“

Viellehner, die für den TSV Altenmarkt startete und aus Winhöring (Kreis Altötting) stammte, war mit ihrem Lebensgefährten und einen weiterem Freund nahe Forli eine Passstraße entlang geradelt. Ein Laster überholte die Gruppe in einer Kehre und zog plötzlich wegen Gegenverkehrs wieder nach rechts. Dabei erfassten die Hinterräder des Lkw die Sportlerin aus Oberbayern. Ein Hubschrauber brachte sie in die Klinik nach Cesena. Dort wurde Julia Viellehner in ein künstliches Koma gelegt.

Am Wochenende kamen aus der Klinik widersprüchliche Informationen, italienische Medien berichteten, dass ihr bei einer Operation die Beine abgenommen wurden. Dies wurde von ihrem Lebensgefährten dementiert. Auch gestern wieder. „Woher die Berichte über verletzte Beine stammen, ist unklar.“ Stecher schreibt weiter: „Die Summe der vielen schweren Verletzungen führten zu einem Zustand, der mit ihrem weiteren Leben nicht vereinbar war.“

Die traurige Nachricht vom Tod der sympathischen Sportlerin hatte er so überschrieben: „Wir sehen uns im Ziel! – Das waren ihre letzten Worte kurz vor jedem Rennen gewesen.“

mm/tz
Mehr zu dem tragischen Unfall lesen Sie auf rosenheim24.de*

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