Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschalten

Mobbing-Vorwürfe in Kaserne

Bad Reichenhall - Wegen der Mobbing-Vorwürfe, die ein Soldat der Hochstaufen-Kaserne erhoben hatte, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Wegen der Mobbing-Vorwürfe eines Soldaten aus der Hochstaufen-Kaserne im oberbayerischen Bad Reichenhall hat die Bundeswehr die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. „Wir ermitteln den Sachverhalt“, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Traunstein am Donnerstag. Zunächst hatte die „Passauer Neue Presse“ (Donnerstag) über die Vorwürfe berichtet. Laut der Staatsanwaltschaft beziehen sie sich auf Mobbing „mit sexualbezogenen Überschreitungen“. Unklar ist, ob es sich bei dem Soldaten um einen Mann oder eine Frau handelt und ob sich der angebliche Vorfall zwischen Vorgesetzten und Untergebenen oder unter Kameraden ereignet haben soll.

Erst im Januar sorgte der Skandal um demütigende Rituale und sexuelle Nötigung in einer Bundeswehr-Kaserne im baden-württembergischen Pfullendorf für bundesweites Aufsehen. Dem Ermittlungsbericht zufolge zwangen Ausbilder untergebene Soldatinnen zum Tanz an der Stange und tasteten sie im Intimbereich ab.

dpa

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