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In Unterfranken ist am Sonntag ein Sportflugzeug mit einem Ehepaar mitten in einem Wohngebiet notgelandet.

Nach Notlandung im Wohngebiet: Ursache unklar

Stockstadt am Main - Nach der spektakulären Notlandung eines Sportflugzeugs in einem Wohngebiet im unterfränkischen Stockstadt ist die genaue Unfallursache weiter unklar.

Ein Experte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen habe am Montag gemeinsam mit einem Aschaffenburger Kripobeamten die Wrackteile untersucht, teilte die Polizei Würzburg mit. Darüber hinaus sollen die beiden nur leicht verletzten Insassen von der Polizei vernommen werden. Mit einem Ergebnis sei aber frühestens Ende der Woche zu rechnen, betonte ein Polizeisprecher.

Die Maschine vom Typ Cessna hatte am Sonntag wegen eines technischen Defekts am Motor auf dem Flug vom hessischen Reichelsheim nach Aschaffenburg notlanden müssen. Dabei hatte der 47 Jahre alte Pilot anscheinend keine andere Möglichkeit gesehen, als inmitten des vor ihm liegenden Wohngebiets zu landen. Seine Maschine setzte er in einer nur fünf Meter breiten Schneise auf. Das Flugzeug wurde bei der Bruchlandung völlig demoliert. Der Schaden an den umliegenden Wohnhäusern hielt sich in Grenzen.

Glücklicherweise waren auf der Straße keine Menschen, so dass niemand sonst durch das notlandende Flugzeug verletzt wurde. Nach dem Aufsetzen kippte die Frontpartie des Flugzeugs nach vorne und schlug auf dem Asphalt auf. Ein Polizeisprecher hatte am Sonntag von einer “großen fliegerischen Leistung des Piloten“ gesprochen.

dpa

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