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Zwei Tage nach dem Abgang einer Schlammlawine kehr Oberstdorf wieder zur Normalität zurück.

"Keine Beeinträchtigungen"

Nach Schlammlawine: Oberstdorf kehrt zurück zur Normalität

Oberstdorf - Zwei Tage nach dem verheerenden Abgang einer Schlammlawine in Oberstdorf ist in dem Ferienort für die meisten Menschen der Alltag zurückgekehrt.

„Das touristische Leben läuft normal weiter, es gibt keine Beeinträchtigungen im Ort - und es regnet auch nicht mehr“, sagte Gemeindesprecher Wolfgang Ländle am Dienstag. Für Feriengäste hat die Gemeinde ein Infotelefon eingerichtet. Am Montag hätten viele Urlauber nachgefragt, ob sie nach Oberstdorf kommen und dort ihre Quartiere erreichen können. „Inzwischen gehen die Anfragen zurück“, sagte Ländle.

Mehrere Bäche hatten am Sonntag nach einem Starkregen Geröll, Schlamm und Wasser in ein Wohngebiet unterhalb der Oberstdorfer Skisprungschanze geschwemmt. Dort dauern die Aufräumarbeiten an. Vier Häuser waren zunächst unbewohnbar, da dort der Schlamm bis ins Erdgeschoss reichte. Die Prüfung, ob ein Doppelhaus jemals wieder bewohnt werden kann, werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte Ländle. Die Hausbewohner seien vorübergehend bei Freunden untergekommen. Nach dem Murenabgang waren rund 300 Einwohner in Sicherheit gebracht worden. Die meisten hatten jedoch die Nacht wieder in ihren Häusern verbringen können.

dpa

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