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Ein 62-Jähriger starb am Donnerstag, nachdem er mit seinem Sportflugzeug abgestürzt war.

Unfallursache noch unklar

Nach Sportflugzeug-Absturz: Ermittlungen laufen

Grafenau - Nach dem Sportflugzeug-Absturz in Niederbayern, bei dem der Pilot ums Leben gekommen war, sind die genauen Hintergründe weiter unklar.

„Der Leichnam wird heute obduziert und ein toxikologisches Gutachten erstellt“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Mit dem Ergebnis wird aber erst in den nächsten Tagen gerechnet. Um einen technischen Defekt an dem Sportflugzeug auszuschließen, ermitteln auch die Bundesstelle für Flugzeuguntersuchung und das Luftfahrtbundesamt.

Nach wie vor stehe auch das Thema Suizid im Raum. Der Mann saß alleine in dem Flugzeug, ein Abschiedsbrief wurde laut Sprecher jedoch nicht gefunden.

Der 62-jährige Pilot - ein erfahrener Fluglehrer - war am Donnerstag in Grafenau (Landkreis Freyung-Grafenau) mit dem Sportflugzeug in eine Böschung an einer Bundesstraße gekracht und schließlich gegen eine Mauer geschlittert - dahinter befindet sich das Mehrfamilienhaus, in dem der Mann wohnte. Seine 41-jährige Lebensgefährtin befand sich am Flugplatz. Der Schaden am Motorsegler wurde auf 30 000 Euro geschätzt, das Haus blieb unbeschädigt.

dpa

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