Sprung in eiskalten Fluss: Suchaktion in Erlangen

Erlangen - Die Polizei hat am Dienstag in Erlangen eine große Suchaktion nach der Leiche einer Frau gestartet, die sich vor mehr als drei Wochen in einen eiskalten Fluss gestürzt hatte.

 Die Einsatzkräfte überprüften vor allem den Uferbereich des Flusses Schwabach. Abgesucht werden sollten die rund 600 Meter bis zur Mündung des Flusses in die Regnitz, sagte ein Sprecher der Polizei in Nürnberg. Auch das Regnitzufer bis nach Baiersdorf wollten sich die Spezialisten der Bereitschaftspolizei und der Kripo am Dienstag und am Mittwoch noch einmal genauer anschauen. Mit Stangen suchten sie das Flussbett von Schwabach und Regnitz ab.

Das Hochwasser hatte die Suche lange gebremst, erläuterte der Sprecher. “Inzwischen aber sind die Pegel soweit gesunken, dass wir nach der Leiche suchen können.“

In der Nacht vom 7. auf 8. Januar hatte sich die Frau in den Fluss gestürzt. Zuvor hatte sie sich nach Angaben der Polizei mit ihrem Partner gestritten. Dieser sprang seiner Freundin hinterher, konnte aber von Anwohnern aus dem bitterkalten Wasser gezogen werden. Obwohl die Rettungskräfte mit Hubschraubern, Booten und Wärmebildkameras nach der 29-Jährigen suchten, blieb die Aktion erfolglos.

dpa

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