Der Fahrer befand sich noch im Auto

Nach Streit mit der Freundin: Betrunkener versenkt Auto in See

In Hof ist ein 28-Jähriger nach einem Streit mit seiner Freundin betrunken Auto gefahren. Nachdem der Mann sein Fahrzeug in einem See versenkt hatte, musste er sich selbst daraus befreien.

Hof - Ein 28-Jähriger hat sich betrunken ans Steuer gesetzt und sein Auto im Untreusee bei Hof versenkt. Der Mann konnte sich rechtzeitig aus dem Fahrzeug befreien und kam mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer war in der Nacht auf Donnerstag nach einem Streit mit seiner Freundin trotz 1,6 Promille zu dem See gefahren. Dort durchbrach er mit dem Pkw zunächst ein Absperrtor und lenkte sein Auto dann über einen 20 Meter langen Holzsteg, ehe das Auto ins Wasser fiel. Er konnte sich aus dem sinkenden Auto noch selbst befreien und schwamm zu einer Boje.

Zu seinem eigenen Glück hatte der 28-Jährige vorher seine Freundin telefonisch über das Vorhaben informiert, die die Polizei alarmierte. Ein Beamter sprang vor Ort in den See und rettete den Mann aus dem eiskalten Wasser. Das Auto wurde von Einsatzkräften geborgen. Dem Fahrer aus Hof drohen jetzt Ermittlungen wegen der Trunkenheitsfahrt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brüsseler Vorgaben zum Energiesparen verärgern Kommunen
Die bayerischen Kommunen kämpfen in Brüssel gegen neue Vorgaben zur energetischen Gebäudesanierung. Vor allem kleinere Gemeinden fürchten hohe Kosten.
Brüsseler Vorgaben zum Energiesparen verärgern Kommunen
Besucherstrom beim Erzbischof
Tagebücher des führen Erzbischof von München und Freising, Michael von Faulhaber, sind jetzt im Internet verfügbar. 
Besucherstrom beim Erzbischof
Glyphosat: Bayern will Beschränkung
Auf Bundesebene mehren sich die Forderungen für ein nationales Glyphosat-Verbot. Auch in Bayern sind vermehrt kritische Stimmen zu hören. Statt auf ein Total-Verbot …
Glyphosat: Bayern will Beschränkung
Rauchverbot: Frankenberger erhält immer noch Morddrohungen
Mehr als sieben Jahre nach dem Volksentscheid zum Rauchverbot erhält dessen Initiator Sebastian Frankenberger noch immer Morddrohungen.
Rauchverbot: Frankenberger erhält immer noch Morddrohungen

Kommentare