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Sein Tod gibt den Ermittlern Rätsel auf: Adem D. (kl. Foto) wurde erstochen in einem Gaimersheimer Schrebergarten aufgefunden.

Tod im Schrebergarten

Rätselhafter Mord an zweifachem Vater: Darauf hoffen die Ermittler jetzt

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Nach dem mutmaßlich gewaltsamen Tod eines zweifachen Vaters in Oberbayern stochert die Polizei bei der Suche nach dem oder den Täter(n) im Dunkeln. Doch es gibt Hoffnung.

Gaimersheim - Ein besorgter Arbeitskollege machte am Ostermontag in einem Gaimersheimer Schrebergarten (Kreis Eichstätt) eine schreckliche Entdeckung. Auf dem Gelände lag der Gartenbesitzer Adem D. (36) tot in seinem Blut, erstochen. Sein Körper wies mehrere Wunden auf.

Am Mittwoch wurden von der Bereitschaftspolizei die Grünflächen an den kleinen Hütten auf dem Areal nördlich von Ingolstadt weiter abgesucht. Zuvor war von Experten der Raum um den Auffindeort des Opfers sogar mit einem 3-D-Scanner sondiert worden. „Somit kann das Areal später am Computer virtuell begangen werden“, erklärte dazu die Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, Michaela Grob. Sie sagte am Mittwoch aber auch: „Die heiße Spur haben wir aber noch nicht.“

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Hoffnung ruht auf Spaziergängern

Die Ermittler hoffen nun darauf, dass eventuell Spaziergänger am Montag etwas bemerkt haben und Hinweise auf den Täter geben können. Zudem will die siebenköpfige Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei mit dem Namen „Schrebergarten“ die Gartennachbarn weiter befragen.

Schichtleiter Adem D. hätte am Feiertag arbeiten müssen, war aber nicht in dem Logistik-Unternehmen erschienen. Von Unternehmen hieß es: „Wir müssen uns erst einmal sortieren und kümmern uns um den Kollegen, der ihn gefunden hat. Es ist für uns alle eine sehr schwierige Situation.“

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Hat Passant Schreie gehört?

Obwohl die Gärten relativ abgelegen sind, gehen an ihnen immer wieder Spaziergänger vorbei. Vor Ort sagt man sich, dass ein Passant am Tattag gegen 12.30 Uhr Schreie gehört haben will. Ob dies allerdings tatsächlich zutrifft, blieb unklar.

Am Ostermontag hatte Adem D. morgens noch mit seiner Ehefrau gefrühstückt. Gegen 10 Uhr verließ er die Wohnung mit einem „Ich bin bald wieder zurück“. Doch er kam nie wieder.

Neben der Witwe trauern auch seine Söhne (7 und 12) um ihren liebevollen Vater. Und seine Mutter. „Ich kann nicht verstehen, was man ihm angetan hat“, sagt sie. „Er war immer arbeitsam, freundlich und hilfsbereit und hat sich vorbildlich um seine Familie gekümmert.“ Dann fängt sie an zu weinen.

mc/dop

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