Nach tödlichem Sportunfall nun doch kein Prozess

Dentlein/Ansbach - Der tragische Sportunfall mit einem vor mehr als einem Jahr in Dentlein (Landkreis Ansbach) tödlich verunglückten Schüler wird nun doch nicht in einem Strafprozess aufgerollt.

Der angeklagte Sportlehrer habe seinen Widerspruch gegen einen Strafbefehl am Dienstag kurz vor Prozessbeginn zurückgezogen, teilte Gerichtsdirektor Werner Voll mit. Der für den gleichen Tag beim Amtsgericht Ansbach anberaumte Prozess sei daraufhin abgesagt worden.

Die Justiz hatte gegen den 35 Jahre alten Pädagogen einen Strafbefehl über 6600 Euro erlassen, der nun rechtskräftig ist. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Pädagogen fahrlässige Tötung vor. Der Lehrer habe Schüler nicht ausreichend überwacht, als diese im Sportunterricht in der Hauptschule Dentlein die Befestigung eines Handballtors lösten, berichtete der leitende Oberstaatsanwalt Ernst Metzger am Montag. Nur deshalb habe das Tor später beim Volleyballspiel umkippen und einen 14 Jahre alten Schüler erschlagen können. Die Polizei hatte damals von einer Verkettung unglücklicher Umstände gesprochen, die zu dem Unfall geführt hatten.

dpa

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