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Bayerns Wirschafts- und Verkehrsminister Martin Zeil (FDP) hält in München Kennzeichen mit alten Ortsabkürzungen in den Händen.

Nach über 40 Jahren

Die Altkennzeichen sind wieder da

München - Die bayerischen Zulassungsstellen können bereits ab Mittwoch 57 Altkennzeichen wieder ausgeben, die vor vier Jahrzehnten im Rahmen der Gebietsreform verschwanden.

Wie das bayerische Verkehrsministerium am Dienstag berichtete, hat der Bund kurzfristig die Wiedereinführung der Nummernschilder genehmigt. Noch am Montag war das Ministerium in München davon ausgegangen, dass der schon länger geplante Termin 10. Juli nicht eingehalten werden kann. Deswegen sollte es den Fahrzeughaltern zunächst nur möglich sein, ihre Wunschkennzeichen zu reservieren.

Künftig werden auf den Straßen nun wieder Autos und Motorräder mit Ortskennzeichen wie ROT (Rothenburg ob der Tauber), WÜM (Waldmünchen), FÜS (Füssen) und SOB (Schrobenhausen) unterwegs sein. Die Befürworter der alten, neuen Nummernschilder, die sich bislang nur noch vereinzelt an Oldtimern fanden, wollen damit die regionale Identität fördern. Das Ministerium erwartet, dass zu den 57 zunächst genehmigten Altkennzeichen bald noch weitere hinzukommen. Es stehe den Landkreisen weiter offen, noch nicht beantragte Kennzeichen nachzumelden.

In Bayern dürfen von Mittwoch an insgesamt 57 Kfz-Kennzeichen wieder ausgegeben werden, die 1972 abgeschafft wurden. Was die Ortskürzel der nun erneut zugelassenen Altkennzeichen bedeuten, sehen Sie unten in der Klickstrecke.

dpa

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