+
Nach mehrmonatiger Winterpause sind die Arbeiten auf Deutschlands höchster Baustelle wieder angelaufen.

Nach Winterpause

Bauarbeiten auf der Zugspitze gehen weiter

Garmisch-Partenkirchen - Nach mehrmonatiger Winterpause laufen die Arbeiten für die neue Seilbahn der Superlative auf Deutschlands höchsten Berg wieder auf Hochtouren.

„Es werden bereits die Fundamente für die Stütze ausgehoben“, sagte Matthias Stauch von der Zugspitzbahn AG. Der Träger wird nach den Angaben mit 127 Metern Höhe die höchste Stahlbaustütze der Welt sein.

Auch die Betonarbeiten für die Bergstation hätten bereits begonnen, so der kaufmännische Vorstand des Seilbahnunternehmens. Demnächst werde zudem der Bau der neuen Talstation in Angriff genommen. Die Nachfolgerin der 1963 eröffneten Seilbahn auf den 2962 Meter hohen Berg wird parallel zur bestehenden Trasse fahren und zum Beginn der Skisaison 2017/2018 loslegen. Der Eröffnungstermin steht bereits fest: Am 21. Dezember 2017 soll Einweihung sein.

Keine andere Seilbahn der Welt überwindet mit 3207 Metern Abstand von der Stütze bis zur Bergstation eine größere Entfernung. Die bestehende Pendelseilbahn mit einer bergwärts und einer talwärts fahrenden Kabine kann maximal 300 Menschen pro Stunde befördern. Die neue soll eine Kapazität von 700 Passagieren stündlich haben. Dadurch werde sich die Wartezeit von bisher bis zu zweieinhalb Stunden deutlich verringern, versprach Stauch.

Die Gondeln bewältigen auf einer Gesamtlänge von 4,5 Kilometern einen Höhenunterschied von knapp 2000 Metern - auch das Weltrekord. Den Bau der neuen Seilbahn lässt sich die Zugspitzbahn 50 Millionen Euro kosten. Die Fahrpreise sollen nur moderat angehoben werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unwetterwarnung für mehrere Landkreise - Flugausfälle in München
Sturmtief Friederike erreicht Bayern - genau zum Jahrestag von Orkan Kyrill aus dem Jahr 2007. In unserem Newsblog halten wir Sie auf dem Laufenden.
Unwetterwarnung für mehrere Landkreise - Flugausfälle in München
Gefahrenstufe 4! Großes Lawinen-Risiko in bayerischen Alpen am Donnerstag
Lawinen sind der Alptraum für Wintersportler. In unserem Ticker sagen wir Ihnen, wie sich die Lage an den bayerischen Ausflugszielen aktuell darstellt.
Gefahrenstufe 4! Großes Lawinen-Risiko in bayerischen Alpen am Donnerstag
Bayer verunglückt beim Rodeln: Rettung nach 24 Stunden im Schnee
Ein Rodler aus Bayern ist am Dienstag am österreichischen Wildkogel verunglückt. Nach langer Suche findet ihn die Bergrettung am nächsten Tag lebend - dank eines …
Bayer verunglückt beim Rodeln: Rettung nach 24 Stunden im Schnee
15 Leichtverletzte bei etlichen Unfällen im Schneegestöber
Schnee und Glätte haben im Freistaat etliche Unfälle verursacht - zumeist bleibt es bei Blechschäden. Insgesamt wurden mindestens 15 Menschen leicht verletzt.
15 Leichtverletzte bei etlichen Unfällen im Schneegestöber

Kommentare