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In einem Garten in Regensburg wurde vor zwei Wochen ein Skelett gefunden. (Archivbild)

Nach tödlichem Zechgelage Freund im Garten verscharrt

Regensburg - Zwei Wochen nach dem Fund eines Skeletts in einem Garten in Regensburg ist der Tod des dort verscharrten Mannes weitgehend aufgeklärt.

Der damals 33-jährige Regensburger starb offensichtlich im Jahr 2005 nach einem ausgiebigen Zechgelage mit Freunden, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Donnerstag mitteilte. Danach wurde er auf dem Grundstück verscharrt.

Einer der Zechkumpane, der ehemalige Besitzer des Anwesens, habe ausgesagt, mit seinem Schulfreund und einem 43-jährigen, illegal in Deutschland lebenden Tschechen ausgiebig Schnaps getrunken zu haben. Am nächsten Morgen habe der 33-Jährige tot auf einem Stuhl gesessen. Auf seine Initiative hin habe der 43-Jährige die Leiche unter einem Komposthaufen am Ende des Grundstücks verscharrt. Anschließend sei er verschwunden.

Keine Spuren von Gewalteinwirkung entdeckt

„Wir haben keinen Anlass, diese Geschichte nicht zu glauben“, erklärte Polizeisprecher Michael Rebele. An dem Skelett seien keinerlei Spuren von Gewalteinwirkung entdeckt worden. Vermutlich sei der Mann an den Folgen des Alkohols gestorben. Die genaue Todesursache stehe allerdings noch nicht fest. Die Ermittlungen seien daher noch nicht abgeschlossen. Zudem müsse der noch immer untergetauchte Tscheche gefunden werden.

Gegen den Grundstücksbesitzer werde nicht ermittelt, er sei nur als Zeuge befragt worden. Der Hausbesitzer hatte noch zwei Jahre nach dem Tod seines Schulfreundes in dem Anwesen gewohnt. Danach stand es bis 2009 leer. Anfang August hatte der neue Besitzer bei Aufräumarbeiten das Skelett entdeckt.

AP

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