Maine-Coon-Rassekatze: Eine Katze dieser Art starb in der Falle.

Nur Jäger dürfen sie aufstellen

Nachbars Katze in der Marderfalle - Grünen-Politikerin muss zahlen

Laaber – Eine tote Katze im Garten, eine Marderfalle – dieser Fall ging für die stellvertretende Landrätin im Landkreis Regensburg, Maria Scharfenberg, nicht gut aus.

Die Grünen-Politikerin, die bis 2013 im Landtag saß, muss nun eine hohe Geldauflage im mittleren vierstelligen Bereich zahlen. Dafür stellt die Staatsanwaltschaft Regensburg das Verfahren gegen sie ein.

Akzeptierte Geldauflage: Maria Scharfenberg.

Scharfenberg hatte sich offenbar über große Ratten- und Marder-Vorkommen im Garten ihres Hauses in Laaber geärgert. Gegenüber der „Mittelbayerischen Zeitung“ bestätigte sie, dass daher eine Marder-Totschlagfalle aufgestellt worden sei. Nicht sie selber will das getan haben, sondern eine unbekannte dritte Person, die Scharfenberg nicht nennen will.

Prompt geriet die Katze der Nachbarin in die Falle – ein Versehen mit tödlichen Ausgang für das Tier, eine Maine-Coon-Rassekatze. Es folgten eine Anzeige und dann Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen der grundlosen Tötung eines Wirbeltieres – strafbar nach dem Tierschutzgesetz.

Nach dem Gesetz ist das Aufstellen solcher Fallen nur den Jägern vorbehalten. Egal, ob nun Jagd auf Nachbars Katze oder einen Marder gemacht wird.

Maria Scharfenberg bereut alles. „Das war ein Unfall“, sagte sie der Zeitung. Bei der Nachbarin hat sie sich entschuldigt.

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