Überraschung bei den Jungennamen

Namensranking: So heißen die bayerischen Babys 2014

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Hamburg - Bei den Namen für ihre Kinder machen die Bayern keine Experimente: Beim Ranking der beliebtesten Vornamen liegen traditionelle Namen weiter im Trend. Überraschungen gab es trotzdem.

Lukas/Lucas statt Maximilian: Das ist eine kleine Revolution bei den beliebtesten bayerischen Vornamen. Jedes Jahr erstellt der Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld ein Ranking über die beliebtesten deutschen Babynamen. Für seine Statistik wertete er 2014 insgesamt 181.300 Geburtsmeldungen von mehr als 450 Kliniken, Geburtshäusern und Standesämtern aus. Seit einigen Jahren fertigt er neben der bundesweiten Statistik auch regionale Statistiken an.

Bei dem Bayern-Ranking führte bei den Buben seit 2006 Maximilian die Namensliste an. 2014 wurde er erstmals von Lukas/Lucas von der Spitzenposition verdrängt. Wie schon 2013 sicherte sich auch dieses Jahr Felix den dritten Platz. Bei den Buben gab es noch ein paar weitere Überraschungen: Florian, Benedikt und Benjamin gehören nicht mehr zu den 30 beliebtesten Namen bayerischer Eltern. Stattdessen rutschten Samuel, Anton und Hannes in die Top30 hinein.

Weniger Veränderungen stellte Bielefeld dagegen bei den Mädchennamen fest. Wie im Vorjahr geben Eltern ihren Kindern besonders gerne die Namen Sophia/Sofia, Emma und Anna. Nicht mehr so beliebt waren 2014 die Namen Alina und Lilly. Sie flogen aus der Top30 Liste heraus. Stattdessen heißen im Freistaat jetzt mehr Babys Helena und Maja/Maya.

Sowohl bei den Mädchen- als auch bei den Bubennamen zeigt die Statistik eines wieder deutlich: In Bayern gehen die Uhren anders. Im Freistaat hören viel mehr Kinder auf die Vornamen Maximilian, Lukas, Sebastian, Anna, Sophia und Franziska als im restlichen Deutschland. Namen wie Nele, Mila, Charlotte, Henry, Emil, Oskar oder Mats wählen bayerische Eltern stattdessen eher seltener für ihre Kinder.

cla

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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