Petition für die Katz

Katzensteuer: Mann scheitert im Landtag

München - Ein Mann aus Neustadt forderte die Einführung einer Katzensteuer - der Landtag lehnte ab. Die Begründung des Neustädters? Mehr als skurril. 

Der Ruf nach einer Katzensteuer hat im Landtag keine Befürworter gefunden. Die vier Fraktionen erklärten am Mittwoch die Petition eines Bürgers aus Neustadt an der Aisch für erledigt, der die Einführung einer Katzensteuer fordert. „Die Begründung ist die, dass die Katzen die Vögel in seinem Garten wegfressen“, berichtete der SPD-Abgeordnete Klaus Adelt. Außerdem beklage der Petent, dass Katzenkot Kinderspielplätze verschmutzt. „Er verweist außerdem auf Australien, wo das Abschießen von Katzen erlaubt ist.“

Der SPD-Politiker verwies darauf, dass die bayerischen Kommunen sowieso eine Katzensteuer erheben könnten, wenn sie das wollen. „Das widerspricht keinem höheren Recht“, sagte Adelt. Aber praktikabel wäre das nach Einschätzung des Abgeordneten nicht: „Viel Spaß dem Bürgermeister, der versucht, eine Katzensteuer einzuführen“, sagte Adelt dazu. Die anderen Fraktionen sind der gleichen Meinung, so dass die Petition einvernehmlich abgehakt wurde.

Rubriklistenbild: © dpa

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