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Der Neonazi Martin Wiese muss sich ab Mittwoch vor Gericht verantworten.

Er drohte Journalisten mit dem Tod

Neonazi Martin Wiese erneut vor Gericht

Würzburg - Am Mittwoch muss sich der rechtsextreme Martin Wiese vor dem Landgericht Würzburg verantworten. Der Neonazi ist nicht zum ersten Mal angeklagt.

Der einschlägig vorbestrafte Neonazi Martin Wiese muss sich an diesem Mittwoch (4. September) erneut vor Gericht verantworten. Wiese hatte im Sommer 2011 auf einer Kundgebung in Unterfranken mehrere Journalisten massiv bedroht und ihnen das Todesurteil durch einen „Volksgerichtshof“ angekündigt. Daraufhin verurteilte ihn das Amtsgericht Gemünden wegen Volksverhetzung und Bedrohung zu einem Jahr und neun Monaten Haft.

Nun findet vor dem Landgericht Würzburg die Berufungsverhandlung statt, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Wiese war bereits 2005 wegen eines vereitelten Bombenanschlages auf das Jüdische Zentrum in München zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

dpa

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