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BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk.

Neue Erhebung des Bayerischen Roten Kreuzes

Rettungskräfte klagen: Gewalt an der Tagesordnung

München - Aggression und Gewalt gehören für viele Rettungskräfte mittlerweile zum Berufsalltag. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK).

In 180 Fällen wurden Rettungskräfte demnach im vergangenen Jahr verbal oder körperlich angegangen. „Die Dunkelziffer liegt deutlich höher“, sagte BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk am Mittwoch in München. Ursachen der Gewalt seien häufig Alkoholkonsum oder Drogenmissbrauch. Dabei handele es sich keinesfalls um ein Großstadtphänomen: „Wir sind mit diesem Problem in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“ Das BRK setzt deshalb auf zusätzliche Lehrgänge zu Deeskalationsmaßnahmen und fordert außerdem, Gewalt gegen Einsatzkräfte stärker nach dem Strafgesetzbuch zu ahnden.

dpa

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