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Das neue Magazin zur Bayerischen Verfassung

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Ein Muss für jeden Bayern: Das Magazin zur Verfassung.

In einem eigenen Magazin beschäftigt sich der Münchner Merkur mit der Bayerischen Verfassung. Erläuterungen und Hintergründe zu dem Werk, das die Grundlage des Freistaats bildet, werden umfassend dargestellt.

München – Die Politik feiert in diesen Tagen 70 Jahre Grundgesetz – und das natürlich völlig zu Recht. Schon der erste Artikel ist unübertreffbar: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – besser kann man Menschenrechte nicht in Worte fassen. Aber auch Bayern hat allen Grund, stolz zu sein. Denn neben dem Grundgesetz gibt es auch die Bayerische Verfassung. Sie ist sogar zweieinhalb Jahre älter als das „GG“ – doch längst nicht so bekannt.

Grund genug, sich in der neuen Ausgabe des „Münchner Merkur Magazins“ mit dem Fundament unseres Landes zu befassen. Das Magazin ist seit kurzem im Handel erhältlich.

Die Verfassung gibt es seit Dezember 1946. Sie ist mit 188 Artikeln umfangreicher als das Grundgesetz (146 Artikel), aber längst nicht so textlastig. Die Verfassung hat „literarische Qualität“ – so drückt es der Jurist und Vorsitzender des Verfassungsvereins „Bayerische Einigung“, Florian Besold, aus. Sie enthält ungewöhnliche Formulierungen aus einer anderen Zeit, der Gründungsphase der Bundesrepublik: Kinder sind „das köstlichste Gut eines Volkes“ (Artikel 125), Schulen sollen „Herz und Charakter“ bilden (Artikel 131), Verstorbene sind „schicklich“ zu bestatten (Artikel 149). Sie enthält auch überraschende Passagen: Wer weiß schon, dass mit einem Volksentscheid der Landtag abberufen werden kann, dass der Sonntagsschutz Verfassungsrang hat (Artikel 147) und dass der Ministerpräsident bei uns mindestens 40 Jahre alt sein muss – ein Macron wie in Frankreich wäre bei uns nicht möglich. Übrigens sind auch alle Bayern berechtigt, „nach außerdeutschen Landen auszuwandern“ (Artikel 109). Wer hätte das gedacht?! Kurz, die Verfassung ist es wert, neu entdeckt zu werden.

In unserem Magazin sind alle Artikel mit Erläuterungen und historischer Einordnung abgedruckt. Dazu gibt es Interviews und – natürlich – die Bayernhymne. Da gibt es eine Überraschung: einen Vorschlag für eine neue dritte Strophe. 

dw

Das Münchner Merkur Magazin

Zu erhalten in allen Geschäftsstellen (7,90 Euro, Abonnenten 5,90 Euro) im Pressefachhandel sowie im Onlineversand über www.bavariashop.de.

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