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Gewusel in der Münchner Fußgängerzone. Bayerns Wirtschaft brummt. 

Tabellenspitze 

Neue Studie zur Bevölkerungsentwicklung: Bayern brummt, München top

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Trotz schlechter Note in der Kategorie Wohnraum, belegt München in einer neuen Demografie-Studie (wieder einmal) den ersten Platz. Wenn es um die besten Städte des Landes geht. Auch in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit der Bundesländer hat es Bayern aufs Siegertreppchen geschafft. 

Powerhouse Bayern, mit dem Ober-Kraftmeier, der Stadt München, – und einem Speckgürtel, der eigentlich aus Muskelfleisch besteht. Wenn es um Wirtschaft, Bildung, Familienfreundlichkeit geht, dann steht das Land gut da: Die Einwohnerzahl in Bayern wird nach einer Prognose des Berlin-Instituts, die am Freitag vorgestellt wurde, bis zum Jahr 2035 um knapp vier Prozent zulegen. 

München: Note 6 im Fach „Wohnraum“ 

Im Ranking zur Zukunftsfähigkeit der Bundesländer belegt der Freistaat damit Platz drei – nach Hamburg und Baden-Württemberg. Für die Studie wurden nach Angaben der Autoren 21 Indikatoren aus den Bereichen Demografie, Wirtschaft, Bildung und Familienfreundlichkeit ausgewählt und bewertet. Daraus ergibt sich eine Gesamtnote für die einzelnen Bundesländer – Bayern bekam hier eine 2,85. Die Gesamtnote, für die beispielsweise Parameter wie Lebenserwartung, Arbeitslosigkeit oder auch Wohnraum (München: Note 6) herangezogen wurden, orientiert sich an den Schulnoten von 1 bis 6. 

Einige ländliche Regionen vergreisen 

Auf dieselbe Weise haben die Autoren der Studie mit dem Titel „Die demografische Lage der Nation“ die 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland eingestuft: Von den Top 20 befinden sich zwölf in Bayern! Platz eins belegt die Stadt München mit der Gesamtnote 2,32 (siehe Tabelle), gefolgt vom gleichnamigen Landkreis (2,35). Platz drei geht an den Kreis Ebersberg (2,38). So gut sieht es allerdings nicht überall in Bayern aus. Im Kreis Wunsiedel (Oberfranken) etwa sind der Untersuchung zufolge bereits 15 Prozent der Menschen älter als 74 Jahre. Und die Bevölkerung dort dürfte bis 2035 um weitere 12,5 Prozent schrumpfen. Solche Probleme gibt es auch in anderen Teilen Oberfrankens und in der nördlichen Oberpfalz. Dagegen hat sich die Region Bayerischer Wald, früher ebenfalls laut Studie „Krisenzentrum“, zum „Vorbild für Europa“ gewandelt. 

Die demografische Lage der Nation

Mitautor Reiner Klingholz vom Berlin-Institut sieht, dass sich bundesweit ein Nord-Süd-Drift entwickelt, „mit starkem Gegensatz zwischen Stadt und Land“. Das neue „Armenhaus“ Deutschlands sei das Ruhrgebiet – mitsamt dem Schlusslicht Gelsenkirchen (Note 4,71).

MC

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