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70.000 Personen befragt

Neue Zahlen: Das ist Bayerns beliebtester Radiosender

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Die neuen Zahlen belegen: Ein Sender hat ganz klar die Spitzenposition bei den Radiosendern in Bayern inne. Im Lokalradio bleibt ein Sender die Nummer eins.

Frankfurt/München - Bayern 1 hat seine Position als beliebtester Radiosender im Freistaat ausgebaut. Nach der am Mittwoch vorgestellten Media-Analyse hören im Freistaat an Werktagen im Schnitt mehr als 1,03 Millionen Menschen das erste Programm des Bayerischen Rundfunks. Das sind 7000 Hörer mehr als bei der vorangegangenen Erhebung im Juli 2017. Antenne Bayern, die private Konkurrenz, verlor dagegen 61 000 Hörer und kam auf 858.000.

Die im Bayern Funkpaket zusammengeschlossenen Lokalradios stiegen in der Hörergunst: Die Zahl der Hörer wuchs um 40 000 auf 793 000. Auch der öffentlich-rechtliche Sender Bayern 3 legte zu: von 646.000 auf 695.000.

Radio Arabella beliebtester Lokalsender

Einen Erfolg kann auch Radio Arabella verzeichnen. Der Lokalsender ist mit durchschnittlich 90.000 Hörern zwischen 6 und 18 Uhr Bayern erfolgreichster Lokalsender und verteidigt damit die Spitzenposition aus dem vergangenen Jahr. Es folgen Radio Gong 96,3 (73.000 Hörer) und Charivari (49.000 Hörer). 

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„Danke an unsere vielen lieben Hörer, die uns jeden Tag aufs Neue ihr Vertrauen schenken. Sie haben uns wieder zur Nummer 1 gemacht und wir versprechen Ihnen: Wir machen weiter und arbeiten auch weiterhin mit größter Leidenschaft am besten Programm für München und die ganze Region“, freut sich Franziska Strobl, Programmleiterin von Radio Arabella.

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Deutsche hören im Schnitt vier Stunden Radio

Die klassische Radionutzung in Deutschland ist insgesamt stabil geblieben. Insgesamt hören die Menschen im Schnitt 247 Minuten Radio an einem durchschnittlichen Werktag. Das sind zwei Minuten mehr als im vergangenen Juli.

Passend zum Thema: Das Ende des analogen Radios im Kabel naht

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) in Frankfurt/Main ermittelt zweimal im Jahr die Reichweiten auf dem deutschen Radiomarkt. Für die repräsentative Untersuchung hat die agma bundesweit rund 70.0000 Menschen im Alter ab 14 Jahren nach ihren Lieblingssendern gefragt. Von den Ergebnissen hängen die Preise für Werbespots ab.

dpa/ses

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