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Ein beliebtes Reiseziel in Bayern: Schloss Neuschwanstein

Der Tourismus wächst

Neuer Rekord: Bayern so beliebt wie noch nie

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Die neuen Zahlen belegen: Im ersten Halbjahr 2017 kamen so viel Touristen wie noch nie nach Bayern. Gerade im Ausland wird der Freistaat ein immer attraktiveres Reiseziel.

München – Bayern war im ersten Halbjahr dieses Jahres bei den Gästen aus dem In- und Ausland so beliebt wie nie: Sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen übertrafen die Ergebnisse die Zahlen des Vorjahres erneut. Von Januar bis Juni 2017 kamen rund 16,6 Millionen Gäste in den Freistaat, 12,6 Millionen aus Deutschland und fast vier Millionen aus dem Ausland. Das entspricht einem Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das geht aus der Bilanz hervor, die Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner (CSU) am Montag präsentieren will.

Auch die Zahl der Übernachtungen stieg im ersten Halbjahr 2017 um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr: 33,6 Millionen Gäste aus der Bundesrepublik und rund acht Millionen Reisende aus dem Ausland übernachteten in Bayern. Insgesamt summiert sich die Zahl auf rund 41,6 Millionen, was einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen entspricht.

München von oben, aufgenommen aus einem Zeppelin

Gerade im Ausland wird Bayern als Reiseland immer gefragter. Während die Ankünfte ausländischer Gäste um 5,8 Prozent stiegen, betrug das Wachstum bei Gästen aus Deutschland 3,5 Prozent. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Übernachtungen: Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Besucher erhöhte sich um 2,7 Prozent, die Zahl der Übernachtungen von Besuchern aus Deutschland um 1,8 Prozent. Neben den klassischen Gästen aus dem europäischen Ausland, vor allem den Nachbarn aus Österreich, den Niederlanden und der Schweiz sowie aus Italien, kamen die meisten internationalen Gäste aus den USA und China. „Gerade im Ausland wird Bayern als Reiseland immer beliebter“, sagte Ilse Aigner. Alle Regionen in Bayern profitierten von der Entwicklung, am beliebtesten blieb Oberbayern.

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