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Ein neuer Verwalter für das Schloss Neuschwanstein ist gefunden.

Nach unruhigen Zeiten

Neuer Schlossherr für Neuschwanstein

Schwangau - Im Schloss Neuschwanstein soll es Mobbing und Machtspiele gegeben haben. Nun ist ein neuer Verwalter gefunden. Er soll das Schloss in ruhigere Fahrwasser leiten.

Nach jahrelangen Querelen auf Schloss Neuschwanstein soll nun Ruhe einkehren in das märchenhafte  Gemäuer. Am 15. November bekommt das weltberühmte Schloss von König Ludwig II. einen neuen Verwalter, wie die Bayerische Schlösserverwaltung in München am Freitag mitteilte. 

Neuer Schlossherr soll Wogen glätten

Der 60-jährige Johann Hensel soll die Aufgabe übernehmen und „Wogen glätten“, wie eine Sprecherin des Finanzministeriums sagte. „Das ist eine gute Lösung zum Wohle und im Interesse der Mitarbeiter und im Sinne dieses besonderen Denkmals.“

Hensel ist seit 1981 Leiter der Seenverwaltung Ammersee, die auch für viele andere Seen in Bayern zuständig ist. Laut Ministerium gehört er zu den langjährigen und erfahrenen Führungskräften der Bayerischen Schlösserverwaltung. „Mit ihm soll ein Neuanfang gesetzt werden, eine neue, stabile Ära beginnen, die das Schloss in neue, ruhige Fahrwasser leiten soll“, sagte die Sprecherin. 

Minister Markus Söder (CSU) sei persönlich mit der Besetzung der Stelle betraut gewesen - schließlich sei Neuschwanstein mit rund 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr „das Zugpferd der Schlösserverwaltung“ und ein Aushängeschild Bayerns.

„Das Schloss hat unruhige Zeiten hinter sich“

Zu Medienberichten, wonach es auf dem Schloss zuletzt Mobbing und Machtspiele gegeben haben soll, will sich das Ministerium nicht äußern. Nur soviel: „Das Schloss hat unruhige Zeiten hinter sich, was zu unzufriedenen Mitarbeitern geführt hat.“ Die bisherige Schlossverwalterin wurde Ende Oktober abberufen und mit einer anderen Aufgabe bei der Schlösserverwaltung betraut.

dpa

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