Weishäupl im Konzept-Team

Neuer Tourismusverband soll im Januar starten

München – Der Tourismusverband München-Oberbayern bereitet einen Neustart vor. Unter der Leitung der ehemaligen Münchner Tourismuschefin Gabriele Weishäupl soll eine dreiköpfige Kommission ein Konzept für einen neuen Verband erarbeiten.

Auch Georg Overs, Geschäftsführer der Tegernseer Tal Tourismus Gesellschaft, und der Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl werden laut Weishäupl an dem Konzept mitarbeiten. Zwar gibt es noch keinen Namen für den neuen Verband, fest steht allerdings schon, dass es keine Zersplitterung in mehrere kleinere Regionalverbände geben soll. „Wir sind dafür, dass Oberbayern mit einer Stimme spricht und so die Tradition fortgesetzt wird“, sagte Weishäupl unserer Zeitung. Aus Verbandskreisen war zu hören, dass auch das Wirtschaftsministerium diesen Weg unterstütze. Der neue Verband soll schon im Januar 2013 seine Arbeit aufnehmen. „Bis dahin muss aber noch eine breite Meinungsbildung unter den Mitgliedern des bisherigen Verbandes stattfinden“, sagte Weishäupl.

Beim Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband hat diese Meinungsbildung schon stattgefunden. In einer Mitteilung fordert der Bezirks-Vorsitzende für Oberbayern, Franz Bergmüller, eine stärkere Berücksichtigung der gewachsenen und von den Gästen auch so erlebten Destinationen: „Ich stelle mir idealerweise eine viergliedrige Destinationsvermarktung vor.“ Unter anderem die Region München und die Alpenregion vom Königssee bis zum Tegernsee sollen stärker betont werden. Jedoch findet auch Bergmüller, dass man jetzt nicht in „Kleinstaaterei“ verfallen dürfe und es eine gesamt-oberbayerische Lösung brauche. Hinsichtlich der Rechtsform des neuen Verbands hat Bergmüller klare Vorstellungen: „Hier empfiehlt sich anstelle eines Vereins schon aus haftungsrechtlichen Gründen die Gründung einer GmbH.“  

pv/mm

Rubriklistenbild: © dpa

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